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#Grenzgänger: Toni Kroos schwächelt, Mesut Özil zaubert, Marko Arnautovic in Top-Form
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Publiziert 30/12/2015 um 23:44 GMT+1 Uhr
Wie schlagen sich die ehemaligen Bundesliga-Profis Mesut Özil & Co. bei ihren Vereinen im Ausland? Die "Grenzgänger" von Eurosport.de geben Aufschluss! Toni Kroos konnte beim 3:1 von Real Madrid gegen Real Sociedad nicht überzeugen, doch Weltmeister Mesut Özil glänzte in der Premier League mit einer weiteren Vorlage und einem Tor. Auch Marko Arnautovic präsentierte sich erneut in Spitzenform.
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England
Bastian Schweinsteiger (Manchester United): Zurück nach drei Spielen nachträglicher Sperre war Schweinsteiger wieder nicht der Antreiber für das United-Spiel, wie er das noch in seinen Zeiten für die Münchner Bayern war. Tempofußball sah man gegen Chelsea vom Weltmeister überhaupt nicht. Zwar hatte er ein paar schöne lange Pässe und Seitenwechsel in petto, aber das reicht einfach nicht auf seiner Position. Aktuelle Form: 60 Prozent
Mesut Özil (FC Arsenal): Der Weltmeister ist weiterhin in Top-Form. Beim 2:0 (1:0) gegen Aufsteiger AFC Bournemouth war Özil der Mann des Spiels. Mit seinem 16. Assist der Saison glänzte der deutsche Nationalspieler beim Führungstreffer von Gabriel Paulista (27.). Für die Entscheidung sorgte Özil dann selbst. Im Zusammenspiel mit Olivier Giroud traf der 27-Jährige sehenswert zum späteren Endstand (63.). Insgesamt war er an neun Torchancen der "Gunners" direkt beteiligt - ein Rekord in dieser Saison. Aktuelle Form: 100 Prozent
Per Mertesacker (FC Arsenal): Der Abwehrriese hatte beim 2:0 (1:0)-Sieg gegen AFC Bournemouth in der Defensive nicht sehr viel zu tun. Die Gäste kamen nur selten gefährlich vor das Tor von Petr Cech. In der 34. Minute verpasste der Ex-Nationalspieler auf der anderen Seite einen Treffer, nachdem er per Kopf aus kürzester Distanz nur den Pfosten getroffen hatte. Aktuelle Form: 70 Prozent
Xherdan Shaqiri (Stoke City): Beim dramatischen 4:3 (2:1)-Erfolg auswärts gegen den FC Everton steuerte der ehemalige Münchner zwei wichtige Tore bei. In der 16. Minute brachte der Schweizer Stoke in Führung, kurz vor der Pause traf Shaqiri dann äußerst sehenswert zum zwischenzeitlichen 2:1. In der 85. Minute musste er für Marco van Ginkel vom Platz und sah die spannende Schlussphase von der Bank aus. Aktuelle Form: 90 Prozent
Marko Arnautovic (Stoke City): Ebenso wie Shaqiri hatte der Österreicher großen Anteil am 4:3-Sieg von Stoke City. Mit einem Assist (16.) für Shaqiri zeigte der ehemalige Bremer schon früh im Spiel seine aktuelle Top-Form. In der 90. Minute wurde Arnautovic dann zum Matchwinner. Beim Stand von 3:3 wurde der Stürmer von John Stones im Strafraum zu Fall gebracht, den Elfmeter verwandelte er selbst eiskalt zum 4:3. Aktuelle Form: 100 Prozent
Joselu (Stoke City): Der ehemalige Bundesliga-Spieler wurde beim 4:3 gegen den FC Everton Mitte der zweiten Hälfte für Bojan Krkic eingewechselt. In der 80. Minute erzielte Joselu den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 3:3 und trug so ebenfalls zum Erfolg der Gäste bei. Aktuelle Form: 70 Prozent
Heung-Min Son (Tottenham Hotspur): Der ehemalige Leverkusener kam erst in der 69. Minute für Tottenham Hotspur auf den Platz. Mit seinem Treffer 20 Minuten später sicherte der Südkoreaner allerdings den Last-Minute-Sieg für die Gäste gegen den FC Watford - per Hacke und im Sprung. Mit 2:1 (1:1) gingen damit drei wichtige Punkte im Meisterschaftskampf an die "Spurs". Es war erst das zweite Tor seit seinem Wechsel in die Premier League. Aktuelle Form: 70 Prozent
Robert Huth (Leicester City): Der Innenverteidiger der Überraschungs-Mannschaft zeigte im Spitzenspiel gegen Manchester City eine souveräne, unaufgeregte Leistung. Etliche Flanken, ob aus dem Spiel oder durch Eckbälle, segelten in den Strafraum der "Foxes", wo Huth stets die Lufthoheit im Nachthimmel von Leicester einnahm. Auch auf dem Boden war der gebürtige Berliner kaum zu überwinden. Aktuelle Form: 75 Prozent
Kevin de Bruyne (Manchester City): Im Spiel bei Leicester City stand der Belgier besonders im ersten Durchgang im Schatten seines Pendants Raheem Sterling. In der zweiten Hälfte wurde der Ex-Wolfsburger häufiger in die Angriffsversuche der "Citizens" einbezogen und sorgte dann auch ab und an mit flachen Hereingaben für Gefahr. Seine Ecken hingegen landeten zumeist auf dem Kopf eines gegnerischen Abwehrspielers. Aktuelle Form: 60 Prozent
Emre Can (FC Liverpool): Can agierte neben Jordan Henderson auf der Sechser-Position der "Reds" und verrichtete einen guten Job. Der Mittelfeldmann war extrem laufstark, sehr beweglich und gewohnt zweikampfstark. Aktuelle Form: 80 Prozent
Roberto Firmino (FC Liverpool): Firmino machte ein auffälliges Spiel gegen Sunderland. Der Ex-Hoffenheimer übernahm im Offensivspiel der "Reds" oft die Initiative und hatte mehrmals die Möglichkeit auf einen Treffer - scheiterte jedoch entweder am Aluminium oder am starken Schlussmann. Aktuelle Form: 75 Prozent
Spanien
Toni Kroos (Real Madrid): Der Weltmeister lieferte im Dress der "Königlichen" ein verhaltenes und unauffälliges Spiel. Nach einer verunglückten Kopfballabwehr zu Beginn fand Kroos aber etwas besser ins Spiel. Die Fäden zogen beim 3:1 gegen San Sebastian aber andere. Aktuelle Form: 40 Prozent
Ivan Rakitic (FC Barcelona): Der kroatische Nationalspieler war auch beim 4:0-Sieg zum Jahresabschluss gegen Betis Sevilla Dreh- und Angelpunkt der Aktionen der Katalanen. Immer wieder ordnete Rakitic das Spiel und überzeugte sowohl defensiv als auch offensiv auf ganzer Linie. Aktuelle Form: 85 Prozent
Marc-André ter Stegen (FC Barcelona): Der ehemalige Gladbacher musste wie üblich in der Liga seinen Kasten für Claudio Bravo räumen, der erneut fehlerfrei agierte und somit ter Stegen immer mehr Abschiedsgedanken in das Hirn getrieben haben dürfte. Aktuelle Form: Ohne Bewertung
Heiko Westermann (Betis Sevilla): Westermann begann stark und gewann früh drei direkte Duelle gegen Messi, ehe er zur tragischen Figur wurde. Nach dem verschossenen Elfmeter von Neymar wollte HW4 beim Stand von 0:0 klären, bugsierte den Nachschuss aber ins eigene Netz und verletzte sich bei der Aktion zu allem Überfluss auch noch, so dass er ausgewechselt werden musste. Wie lange Westermann mit seiner Muskelverletzung fehlen wird, ist noch nicht klar. Aktuelle Form: Ohne Bewertung
Rafael van der Vaart (Betis Sevilla): Auch der andere ehemalige Hamburger erlebt keine einfache Zeit. Im Camp Nou wurde van der Vaart eine Viertelstunde vor Spielende zumindest eingewechselt, konnte dem Spiel von Betis beim Stand von 0:3 aber auch keine Impulse mehr geben. Aktuelle Form: Ohne Bewertung
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