WM-Qualifikation: Oliver Bierhoff erwartet "harten Kampf" für das DFB-Team gegen Nordirland

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Oliver Bierhoff erwartet im "Endspiel" der WM-Qualifikation am Donnerstag (20:45 Uhr) in Belfast gegen Nordirland einen heißen Tanz. Die Mannschaft müsse sich "auf harten Kampf und einen hochmotivierten Gegner" einstellen, sagte Bierhoff am Dienstag beim Treffen in Frankfurt/Main. "Vielleicht werden sie am Anfang versuchen, uns einzuschüchtern, da müssen wir gegenhalten", sagte Bierhoff.

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Ein Punkt würde dem Tabellenführer der Gruppe C (24 Punkte) beim Verfolger (19) für das Ticket nach Russland 2018 reichen. Zum Abschluss der Qualifikation ist am Sonntag (20:45 Uhr) in Kaiserslautern Aserbaidschan der Gegner. "Wir wollen die Qualifikation souverän beenden und zwei Siege einfahren", sagte Bierhoff.
Persönlich habe er "ganz gute Erinnerungen" an Nordirland, wo er in der WM-Quali im August 1997 als Joker einen Dreierpack binnen sechs Minuten schnürte. "Das ist mal ganz gut gelaufen. Ich würde mich freuen, wenn wir wieder einen dabei haben, der einen Hattrick schießt", sagte er.
Zu den zahlreichen Ausfällen sagte Bierhoff:
Joachim Löw freue sich auf eine "interessante" Begegnung im Windsor Park und betonte: "Wir werden kein Spiel herschenken." Denn obwohl er selbst von einem "Endspiel" auf der grünen Insel sprach, ist der Weltmeister (24 Punkte) dort ja nicht zum Siegen verdammt. Ein Unentschieden gegen die defensivstarken Nordiren (19) reicht, um das Ticket für die WM 2018 in Russland zu lösen.

Wohlfühloase DFB-Elf

Doch Löw hat Sorgen. Zwar machte er bei der Ankunft am Dienstagmittag nach überstandenem grippalen Infekt selbst einen fitten Eindruck - viele seiner Spieler aber schwächeln. Vor allem im Sturm drückt der Schuh, weil nach Mario Gomez kurzfristig Timo Werner ausfällt. Wegen einer muskulären Blockade als Folge von Überbelastung sei "an Spielen nicht zu denken", sagte dessen Klubcoach Ralph Hasenhüttl.
Überhaupt soll die Nationalmannschaft für all die hoch Belasteten oder im Klub Enttäuschten wie etwa die Münchner um Rückkehrer Jérôme Boateng wieder zur Oase werden. "Es ist auch mal schön, aus dem Trott des Vereinslebens herauszukommen, wo es nicht immer leicht ist für viele Spieler", sagte Bierhoff.

Nordirland mit starker Defensive

Nordirland setzt derweil auf seine Abwehr, die in acht Qualispielen nur zwei Mal bezwungen wurde - von Julian Draxler und Sami Khedira im Hinspiel (2:0). "Unsere Form, unser Arbeitsethos - es ist einfach schwierig, gegen uns zu treffen", sagte Torhüter Michael McGovern: "Ob gegen San Marino oder Deutschland, den Weltmeister - wir tun das, was wir immer tun, weil es funktioniert."
Ja, es werde schwierig gegen die Deutschen, die Nationaltrainer Michael O'Neill die "derzeit beste Mannschaft der Welt" nannte. Aber, sagte McGovern, "das Stadion wird rocken und wir werden ihnen einen richtigen Kampf liefern".
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