Niederlande verlieren WM-Härtetest gegen Algerien - Italien gewinnt mit Perspektivkader gegen Luxemburg nur knapp

Die Nationalmannschaft der Niederlande hat den Härtetest in der Vorbereitung auf die WM verloren. Gegen das ebenfalls für das XXL-Turnier qualifizierte Algerien unterlag das Team von Bondscoach Ronald Koeman im De Kuip in Rotterdam mit 0:1 (0:0) - ausgerechnet durch ein spätes Traumtor und den ersten Länderspieltreffer von Anis Hadj Moussa (86.), der bei Feyenoord Rotterdam unter Vertrag steht.

Die Niederlande verlieren ihren WM-Härtetest gegen Algerien

Fotocredit: Getty Images

Insgesamt hatte die Niederlande mehr vom Spiel, scheiterte aber immer wieder am glänzend aufgelegten Luca Zidane, Sohn von Frankreichs Ikone Zinédine Zidane, im Tor der Algerier, bei denen Mohamed Amoura von Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg in der Startelf stand.
Nach dem Spiel gab es Pfiffe und Buhrufe, "die niederländische Nationalmannschaft besteigt mit hochroten Köpfen, aber glücklicherweise unverletzt, das Flugzeug nach Amerika", schrieb De Telegraaf.
Am Montag will sich Oranje nun in New York gegen Fußballzwerg Usbekistan das nötige Selbstvertrauen für das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) holen. Ebenso wie Deutschland startet der dreimalige Vizeweltmeister am 14. Juni gegen Japan in die WM.
Die weiteren Gegner in der Gruppe F heißen Schweden (20. Juni) und Tunesien (26. Juni). Algerien trifft in der Gruppe J auf Weltmeister Argentinien (17. Juni), Jordanien (23. Juni) und Österreich (28. Juni).

Italien müht sich gegen Luxemburg

Italiens Nationalmannschaft hat mit einem Perspektivkader derweil einen zähen Sieg geholt. Mit dem Gladbacher Fabio Chiarodia in der Innenverteidigung und den Dortmunder Bundesligaprofis Filippo Mane und Samuele Inacio als Einwechselspieler gewann der viermalige Weltmeister in Luxemburg mit 1:0 (0:0). Den einzigen Treffer erzielte Pio Esposito von Inter Mailand (49.).
Die Italiener hatten sich nicht für die WM qualifiziert - zum bislang letzten Mal waren sie 2014 dabei. In der Qualifikation für 2026 war Italien an Bosnien-Herzegowina gescheitert, danach trat Gennaro Gattuso als Nationaltrainer zurück. Interimscoach Silvio Baldini soll den Neuaufbau moderieren, beim Test in Luxemburg vertraute er auf zahlreiche Neulinge.
So kamen Innenverteidiger Mane (ab 76.) und Offensivspieler Inacio (90.) zum Einsatz. Im Tor stand Routinier Gianluigi Donnarumma von Manchester City, Chiarodia spielte durch. Das dritte BVB-Talent Luca Reggiani erhielt keine Spielzeit.
(SID)
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Quelle: Perform


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