Interessanter Plan: Kehrt Hansi Flick zum DFB zurück?

Hansi Flick könnte nach der enttäuschenden WM zum Deutschen Fußball-Bund (DFB) zurückkehren. Team-Manager Olivier Bierhoff müsste sich aber von einem heiß geliebten Bereich trennen. Das berichtet die "Sport Bild", die Flick bereits als möglichen Bierhoff-Nachfolger ins Spiel bringt. Nach Informationen der Sportzeitschrift soll dieser Plan bereits im Umfeld der Nationalmannschaft diskutiert werden.

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Konstruktive Verbesserungsvorschläge sind erwünscht. Nach dem unerwartet frühen WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft hat die Fehleranalyse bereits begonnen.
Bundestrainer Joachim Löw arbeitet mit Hochdruck an einem neuen Konzept, um den Ex-Weltmeister von 2014 wieder zurück in die Erfolgsspur zu bringen.

"Klebstoff" Flick fehlt

Einer der Garanten des Triumphs vor vier Jahren war DFB-Assistent Hansi Flick, auch wenn er nicht so im Rampenlicht stand wie Löw, Bierhoff und die Mannschaft.
Aber nach dem WM-Vorrundenaus 2018 in Russland wurde Löw und Team-Manager Bierhoff schnell klar:
Flick, der 2006 zum Assistenten der deutschen Nationalmannschaft berufen wurde, arbeitete viele Jahre erfolgreich an der Seite von Löw und wurde nach dem WM-Sieg in Brasilien sogar zum DFB-Sportdirektor befördert.
Neben seiner Tätigkeit als Löw-Assistent und "Schnittstelle" zum Team erstellte Flick außerdem wichtige Datenbanken, mit denen er Informationen zum physischen Zustand und den Leistungswerten der Spieler zur Verfügung stellte.

Bierhoff hat viel Macht im Verband

Obwohl er nach der WM 2014 einen Fünfjahres-Vertrag als DFB-Sportdirektor erhielt, wechselte er 2017 zur TSG Hoffenheim, um dort als Geschäftsführer Sport tätig zu werden. Diesen Job ist Flick wieder los, die Zusammenarbeit wurde nach acht Monaten beendet.
Jetzt bietet sich Flick eventuell die Chance, zum Deutschen Fußball-Bund zurückzukehren. Ziel soll es sein, Team-Manager Bierhoff mit seinen umfangreichen Aufgaben zu entlasten.
Nach der DFB-Strukturreform 2017 besitzt Bierhoff noch mehr Macht im Verband. Seit einem Jahr ist er nicht mehr nur Team-Manager, sondern auch für viele weitere Bereiche zuständig.
Als neuer Direktor für die Nationalmannschaften sowie für die Fußball-Entwicklung mit Talentförderung und Trainer-Ausbildung hat Bierhoff etwa 100 Mitarbeiter unter sich, die er alle koordinieren muss.

Herzensangelegenheit beenden?

Einen Bereich - seine heiß geliebte Nationalmannschaft - könnte Bierhoff nun abgeben, was aber schwer vorstellbar ist, weil dieses Projekt zu den Herzensangelegenheiten des 50-Jährigen zählt.
Hinter den Kulissen soll aber bereits ein Plan diskutiert werden, dass Flick in Zukunft diesen Bereich übernimmt und wieder nah an Löw und die Nationalmannschaft rückt.
Bierhoff wirkte zuletzt nicht mehr so souverän und locker, wie man ihn eigentlich kennt. In der Özil-Debatte gab der Team-Manager - wie viele andere - kein gutes Bild ab.
Fest steht, dass der DFB die aktuelle Personalsituation hinterfragen muss - und da kommt Flick ins Spiel.
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