So lief das Spiel:

Chelsea begann druckvoll und war gleich zu Beginn der Partie die tonangebende Mannschaft in Nizza. In der 18. Minute bediente der Spanier Álvaro Morata den freistehenden Pedro, der den Ball halbhoch rechts im Tor unterbrachte - das 1:0 für Chelsea.
Morata, der vergangene Saison noch häufig von Verletzungen geplagt war, zeigte sich äußerst spielfreudig und eroberte auch nach dem 1:0 eifrig Bälle. Von Inter war in den ersten zwanzig Minuten wenig bis gar nichts zu sehen. Es wirkte recht statisch und hölzern, das Spiel der Italiener.
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Erst nach gut zwanzig Minuten zeigte sich Inter erstmal im Strafraum der "Blues". Antonio Candreva setzte Mauro Icardi schön in Szene, doch der Argentinier erwischte den Ball nicht mehr richtig und Chelsea konnte den Angriff somit schnell entschärfen. In Summe eine harmloser Angriff und eine schwache erste Halbzeit der Mailänder.
Im zweiten Durchgang gab es dann ein komplett konträres Auftreten beider Mannschaften. Während Chelsea sichtlich einen Gang zurückschaltete, kam die Mannschaft von Luciano Spalletti mit mächtig Druck aus der Kabine, wo nach 49 Minuten eine Co-Produktion von Icardi und Roberto Gagliardini zum 1:1-Ausgleich sorgte.
Danach ging es munter in beide Richtungen, bis die ersten Auswechslungen stattfanden. Die vielen Einwechslungen störten den Spielfluss deutlich, und so plätscherte das Match bis zum Abpfiff dahin, wo es dann gleich ins Elfmeterschießen ging.
Dort zeigten sich die Schützen beider Teams souverän und trafen im Gleichschritt, bis Milan Škriniar an Keeper Willy Caballero scheiterte und Chelsea mit 5:4 im Elfmeterschießen gewann.

Das fiel auf:

Noch vor 15 Tagen hieß der Trainer des FC Chelsea Antonio Conte. Der Italiener wurde nach einer enttäuschenden Saison freigestellt und durch Landsmann Maurizio Sarri ersetzt. Bedenkt man, dass Sarri erst gut zwei Wochen Zeit hatte, seine Spielidee beim englischen Hauptstadtklub umzusetzen, wirkte das Spiel der Engländer bereits sehr homogen.
Auch 57-Millionen-Euo-Neuzugang Jorginho, den Sarri vom SSC Neapel mitnahm, hatte sich gut ins Team eingefügt und Eden Hazard, der noch im Urlaub weilt, nicht vermissen lassen. Die Neuausrichtung an der Stamford Bridge scheint vorerst geglückt zu sein.
Eurosport
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