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Jürgen Klopp legt am Samstag als neuer Bundestrainer los - 59-Jähriger beginnt Achterbahnfahrt "Nationalmannschaft"
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Publiziert 11/08/2026 um 14:40 GMT+2 Uhr
Am Samstag hat Jürgen Klopp offiziell seinen ersten Arbeitstag als Bundestrainer. Der 59-Jährige, der von Julian Nagelsmann übernimmt, steht vor einer großen Aufgabe und vor vielen Fragen. Antworten muss der ehemalige BVB- und Liverpool-Trainer nach und nach finden. Vor Amtsantritt vergnügte sich Klopp noch im Europa-Park - am Wochenende beginnt dann die Achterbahnfahrt "Nationalmannschaft".
Klopp bei seiner Vorstellung: "Ich will Fußball, der allen gefällt"
Quelle: Perform
Jürgen Klopp rieb sich nach seinem kuriosen Snack genüsslich den Bauch. Wie so viele Besucher des Europa-Parks in Rust hatte er sich in den perfekten Kamera-Winkel gestellt, den Mund weit aufgerissen - und die knatternden Achterbahnwagen des "Silver Star" rauschten für ein kurzes Instagram-Video direkt hinein. Mjam.
Noch besser schmeckte Klopp allerdings, dass er unmittelbar vor seiner Amtsübernahme als oberster Trainer der Fußball-Nation noch einmal an die Wurzeln des Spiels gehen durfte. In "Kloppo's Kids Camp" betreute er am Wochenende 36 Kinder aus sozialen Einrichtungen im Alter von zehn bis 14 Jahren, die sich das sonst "entweder nicht erlauben können oder es sich echt verdient haben".
Obwohl, wie Klopp zwischen Matterhorn-Blitz und Poseidon-Wasserbahn zugab, "es ehrlich gesagt gar nicht reinpasst in meinen Terminplan".
Denn schon bald beginnt für den 59-Jährigen eine ganz andere rasante Fahrt mit Höhen und Tiefen, Loopings und Steilkurven. Der Samstag (15. August) ist sein erster offizieller Arbeitstag als Bundestrainer - die Mission: Den deutschen Fußball zurück in die Weltspitze zu führen. Oder, noch besser, sogar AN die Weltspitze.
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Jürgen Klopp legt am Samstag als Bundestrainer los
Fotocredit: Getty Images
Klopp hat 57 Feldspieler auf der Liste
Exakt 57 potenzielle Feldspieler hat sich Klopp für den Knallstart in Amsterdam notiert, ein Destillat aus elf Spielern wird er am 24. September gegen die Niederlande loslassen.
Das klingt nach einem riesigen Pool der Supertalente - aber auch Julian Nagelsmann hatte 55 Spieler mit Nationalmannschaftspotenzial auf seine vorläufige WM-Liste geschrieben. Allzu Revolutionäres ist wohl vorerst nicht zu erwarten.
Mit all seiner Energie und Tatkraft muss Klopp sich schließlich in eine neue Rolle fügen. Er ist nicht mehr der tägliche Bessermacher, der Einpeitscher, der Lücken im Kader mit Star-Transfers füllen kann. Er muss mehr beobachten, zusammenfügen, letztlich damit arbeiten, was die Vereine ihm mehrmals im Jahr gnädigerweise für ein paar Spiele überlassen. Aber nicht zu viel Belastung - und bloß keine Verletzten.
Klopp vor großen Fragen
Die Aufgabenbereiche und Fragestellungen sind klar umrissen. Klopp braucht beispielsweise eine neue Nummer eins im Tor. Jonas Urbig? Marc-André ter Stegen, der jetzt sogar in Amsterdam spielt? Oliver Baumann? Nach den Eindrücken auf dem Platz des SV Rust lässt sich zumindest sagen: Klopp selbst wird es nicht sein. Denn beim Siebenmeterschießen hauten ihm Nikki und Jermain, Valentina und Younes die Bälle nur so um die Ohren.
Hätte er einen Außenverteidiger mit Weltklasse-Anlagen unter den Kindern gefunden, hätte Klopp ihn wahrscheinlich direkt eingepackt. Auch über (neue) Führungsfiguren muss er sich Gedanken machen - und darüber, wen er nach der blamablen WM ganz außen vor lassen wird.
"Nach so einem großen Turnier", sagte sein Sportdirektor Rudi Völler, "wird es auch ein paar Spieler geben, die von sich aus zurücktreten oder nicht mehr eingeladen werden." Die Namen Leon Goretzka und Leroy Sané wollte Völler nicht kommentieren.
Zu erwarten ist jedenfalls Klopps typischer Überfallfußball im Heavy-Metal-Stil. Dazu passt der stählerne "Silver Star" jedenfalls gut: Er ist mit 127 km/h Deutschlands schnellste Achterbahn. Jürgen Klopp wird sich bald so fühlen, als rase er darin umher.
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(SID)
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Quelle: Perform
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