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Vier Ligen vor Finale
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Publiziert 02/05/2008 um 16:29 GMT+2 Uhr
Gleich in vier europäischen Top-Ligen kann an diesem Wochenende die Meister-Entscheidung fallen. Mit Real Madrid will der deutsche Trainer Bernd Schuster das 31. spanische Championat für die "Königlichen" erringen. Gegner ist am Sonntag auswärts der noch
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Zehn Punkte beträgt der Vorsprung vier Spieltage vor Schluss auf den FC Villarreal, der damit zum Siegen verdammt ist. Sollte die Entscheidung in der Primera Division aber noch einmal vertagt werden, könnte es am Mittwoch zum Triumph kommen, wenn der bereits geschlagene Erzrivale FC Barcelona im Bernabéu-Stadion von Madrid antreten muss.
In Italien kann Inter Mailand seinen 16. nationalen Titel am Sonntag unter Dach und Fach bringen - pikanterweise "auswärts" gegen den Stadtrivalen AC Mailand. Sechs Punkte beträgt das Polster der Nerazzuri auf den zweitplatzierten AS Rom. Das heißt: Kommen die Hauptstädter ihrerseits bei Sampdoria Genua (6.) nicht über ein Remis hinaus, steht Inter bereits als Meister fest. In der Serie A zählt bei Punktgleichheit ebenso wie in Spanien der direkte Vergleich und nicht wie in Deutschland, wo Bayern München ebenfalls nur noch ein Punkt zur 21. Meisterschaft fehlt, die Tordifferenz.
Auch ManU und Lyon vor Titelgewinn
Während in England Michael Ballack mit dem FC Chelsea am Montag bei Newcastle United möglicherweise am vorletzten Spieltag das punktgleiche Manchester United (Samstag daheim gegen West Ham United) vom Gipfel stürzen und es zum Showdown am letzten Spieltag kommen kann, ist in Frankreich ebenfalls die vorzeitige Entscheidung möglich. Titelverteidiger Olympique Lyon führt mit vier Punkten vor Girondins Bordeaux, drei Spiele stehen insgesamt noch aus.
"Lasst uns an uns selbst und unser Spiel denken", forderte Lyon-Angreifer Karim Benzema vor der Partie bei OGC Nizza am Samstag. Bordeaux muss tags darauf beim Tabellendritten Olympique Marseille nachlegen. Die Hafenstädter wollen ihren Rang verteidigen, um die Qualifikation für die Champions League zu schaffen. "Das schulden wir uns selbst", sagte Kapitän Lorik Cana.
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