Eurosport
Malcom-Transfer zum FC Barcelona war Rache-Akt an AS Rom
Von
Publiziert 11/08/2018 um 11:36 GMT+2 Uhr
Eigentlich schien der Deal bereits unter Dach und Fach zu sein: Der AS Rom sollte das Rennen um den hochtalentierten Brasilianer Malcom gewonnen haben. Doch es kam bekanntlich anders. Denn in letzter Minute "grätschte" der FC Barcelona dazwischen und entschied das Duell um den Shootingstar für sich. Wie sein Berater nun erklärt, war Rache im Spiel, die zur späten Wende im Transferpoker führte.
Eurosport
Fotocredit: Eurosport
In einem Interview mit "Tuttomercatoweb" äußerte sich Malcoms Berater Leonardo Cornacini zum Last-Minute-Wechsel nach Spanien:
Berater-Wechsel bei Fuzato-Deal
Besagter Fuzato, ebenfalls ein Klient von Cornacini, wechselte im Juli von Palmeiras São Paulo ebenfalls zur Roma. Dass der italienische Klub den Deal um den Torhüter mit einem anderen Berater klarmachte, war somit Auslöser für den Rache-Akt an die Römer.
Nur einen Tag bevor Malcoms Wechsel zum spanischen Meister offiziell wurde, meldete die Roma den sicher geglaubten Transfer als perfekt. Der Flügelspieler von Girondins Bordeaux soll sich Medienberichten zufolge auch schon am Flughafen in der italienischen Hauptstadt befunden haben.
Rom-Präsident: "Könnten uns wenigstens Messi abgeben"
Nach Cornacinis Intervention und dem Angebot aus Spanien entschieden sich Malcom und sein Berater dann aber gegen einen Wechsel zu den Römern. Anschließend war der Ärger beim Serie-A-Klub groß - die Verantwortlichen erwogen sogar, rechtliche Schritte einzuleiten.
Wenig später bewies der Präsident des übergangenen AS Rom zumindest Galgenhumor: "Ich habe das so nicht akzeptiert. Aber sie könnten uns vielleicht, sozusagen als Zeichen des guten Willens, wenigstens Messi abgeben."
"Jetzt ist Malcom aber glücklich, nach Barcelona gegangen zu sein", verteidigte Cornacini sein Vorgehen.
Werbung
Werbung