Real Madrid: Heftige Kritik an Gareth Bale durch Jorge Valdano
77 Minuten lang stemmte sich Gareth Bale mit Real Madrid gegen das Debakel im Clásico gegen Barcelona, dann nahm ihn Trainer Julen Lopetegui vom Platz. Der Waliser erwischte, wie nahezu die komplette Mannschaft der "Königlichen", einen rabenschwarzen Tag. Dennoch ist es vor allem Bale, der durch den ehemaligen Real-Generaldirektor und -Trainer Jorge Valdano die schärfste Kritik abbekam.
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"Wir sind immer noch dabei, Bale an seiner Ablöse zu messen", erläuterte Valdano im Gespräch mit "Radio Marca" und "Onda Cero".
Das Preisschild in Höhe von 94 Millionen Euro, so viel bezahlte Real 2013 bei der Verpflichtung des Flügelstürmers an Tottenham Hotspur, habe dazu geführt, dass Bale irrtümerlicherweise als "weltweiter Superstar" gesehen werde.
"Was Bale in den vergangenen fünf Jahren geleistet hat, steht in keinem Verhältnis zu dem, was Real Madrid für ihn bezahlt hat - auch wenn er jedes Jahr dafür Applaus bekommt, das Tor des Jahres geschossen zu haben", polterte Valdano, der von 1984 bis 1987 selbst für die "Königlichen" auflief und bis 2011 als Generaldirektor des Vereins fungierte.
Stars wie Bale, so Valdano, "glauben sie haben die Autorität, zu tun, was sie wollen, auch wenn es dem Kollektiv schadet".
Einzig: Die Fakten halten den Anschuldigungen des 63-Jährigen nicht stand. Neben seinen 92 Pflichtspieltreffern, darunter das Traumtor im Champions-League-Finale 2018 gegen Liverpool, glänzte Bale auch als Vorbereiter mit 62 Assists. Hat dem Kollektiv bestimmt nicht geschadet...
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