FC Barcelona: Kevin-Prince Boateng verteidigt Ousmane Dembélé
Ousmane Dembélé stand beim FC Barcelona und den spanischen Gazetten in der jüngeren Vergangenheit regelmäßig aufgrund von Disziplinlosigkeiten im Kreuzfeuer. Sein ehemaliger Teamkollege Kevin-Prince Boateng brach nun eine Lanze für den 22-Jährigen. "Für mich ist er noch wie ein Kind. Man muss ihn nehmen, wie er ist", sagte der Neuzugang des AC Florenz in der "Sport Bild".
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"Es kann mal sein, dass er zu spät kommt. Es gibt ja Spieler, die machen das aus Trotz, aber das ist bei ihm anders, er ist da einfach wie ein kleiner Junge", führte der 32-Jährige weiter aus.
Boateng sieht in der Causa Dembélé das Grundsatzproblem, dass junge Profis schlichtweg zu viel Geld verdienen:
Boateng über Dembélé: "Ein kleiner Junge in einem Riesen-Pool"
Der Ex-Profi von Eintracht Frankfurt hinterfragt dabei auch den Sinn von solch' astronomischen Gehältern. "Was braucht ein 18-Jähriger? Ein Auto, um zum Training zu fahren, eine schöne Wohnung und Geld, um ab und zu mal shoppen zu gehen - das war es. Heute ist es schwieriger, die Jungs einzufangen", erklärte der ehemalige ghanaische Nationalspieler.
Nach Ansicht des Offensivmannes ist auch Dembélé ein Opfer der hohen Ablösesummen und Spielergehälter im Fußball:
Boateng trug in der Rückrunde der vergangenen Saison das Trikot des FC Barcelona und absolvierte für die Katalanen insgesamt vier Partien. Im abgelaufenen Transfersommer wechselte der 32-Jährige zum Serie-A-Klub AC Florenz.
Boateng bezieht Position zu Tönnies
Boateng hätte sich eine andere Strafe für Schalkes Aufsichtsratschef Clemens Tönnies nach dessen rassistischen Aussagen gewünscht. Die Ethikkommission des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hatte auf ein Verfahren gegen Tönnies verzichtet, Tönnies selbst legte als Konsequenz fest, dass er sein Amt als Aufsichtsratsvorsitzender bis Mitte November ruhen lässt.
"Einem Mann in seiner Position darf so etwas nicht passieren. Wenn gesagt wird, das sei ein Ausrutscher gewesen - ich weiß nicht, wie solche Sachen rausrutschen sollen. Seine drei Monate Pause, wem bringen die etwas? Niemandem! Da hätte man ein anderes Zeichen setzen müssen", sagte der frühere Schalke-Profi.
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