Barca will Gehälter offenbar drastisch kürzen - Spieler sollen für Transfers von Lewandowski und Co. auf Geld verzichten

Der FC Barcelona findet sich angesichts seines enomren Schuldenbergs in einer prekären Lage wieder. Um sich gegen die Last der 1,35 Milliarden Euro stemmen zu können, greift man bei den Katalanen nun offenbar auf das Mittel der Gehaltskürzung zurück. Demnach erhoffe sich Barça davon, mehr Handlungsspielraum auf dem Transfermarkt im Werben um Topstars wie Robert Lewandowski (FC Bayern) zu haben.

Der FC Barcelona will bei den Spielergehältern anpacken

Fotocredit: Getty Images

Wie "Deportes Cuatro" berichtet, plane der Klub seinen Kapitänen Sergio Busquets, Gerard Piqué und Jordi Alba das Gehalt um rund 50 Prozent zu kürzen. Laut "Mundo Deportivo" soll das Vorhaben auf den gesamten Kader ausgeweitet werden.
Lediglich Profis, die erst vor Kurzem zum Verein gestoßen sind oder bereits einen Vertrag mit angepasstem Gehalt unterzeichnet haben, seien von der Maßnahme nicht betroffen. Eine weitere Möglichkeit wäre dem Bericht zufolge Spielern wie Piqué oder Busquets ihren Lohn auf mehrere Jahre aufgeteilt zu bezahlen.
Wie die "Mundo Deportivo" aus Klubkreisen erfahren haben will, habe Barça bereits mit einigen der betroffenen Profis Gespräche geführt. Jene Maßnahme wurde bereits in der vergangenen Woche von Vereinspräsident Joan Laporta in einem Interview mit "L'Esportiu" angedeutet.
Mit dem Senken der Lohnkosten erhoffe man sich beim katalanischen Traditionsklub mehr Handlungsspielraum auf dem Transfermarkt im Werben um Topstars zu haben.

Barça: Lewandowski, Christensen und Co .auf dem Einkaufszettel

Zu den Transferzielen von Barça-Coach Xavi zählen angeblich Andreas Christensen, Marcos Alonso, César Azpilicueta (alle Chelsea), Franck Kessié (Milan) und Robert Lewandowski (FC Bayern).
Bislang ist Barcelona aufgrund der Budgetgrenze nicht in der Lage, neue Spieler zu verpflichten, da dies gegen das festgelegte Financial Fair Play in der spanischen Liga verstoßen würde, wie La-Liga-Chef Javier Tebas kürzlich betonte.
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