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Real Madrid - Florentino Pérez poltert gegen neues Champions-League-Format: "Unfair und niemand versteht es"
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Publiziert 24/11/2024 um 17:43 GMT+1 Uhr
Präsident Florentino Pérez hat auf der Jahreshauptversammlung des spanischen Fußball-Rekordmeisters Real Madrid zum Rundumschlag ausgeholt und dabei auch den neuen Modus in der Champions League kritisiert. "Das neue Format ist unfair und niemand versteht es", schimpfte der 77-jährige Spanier: "Es gibt mehr Spiele, aber der Wert eines Spiels ist um fast 30 Prozent gesunken."
Florentino Pérez (Präsident von Real Madrid)
Fotocredit: Getty Images
Zudem sei der Fußball "schwer verletzt" und habe sich "nie in einer heikleren Situation befunden". Pérez warb erneut für die Super League. Er sei optimistischer denn je, nachdem der Europäische Gerichtshof im vergangenen Jahr entschieden hatte, dass das Verbot der UEFA und der FIFA, Vereinen beizutreten, unrechtmäßig sei.
Auch der Ballon d'Or war Thema seiner Rede. Die Auszeichnung hätte "in diesem Jahr an einen Spieler von Real Madrid hätte gehen müssen, unabhängig von den angewandten Kriterien", sagte Pérez.
"Ich persönlich bin der Meinung, dass der Ballon d'Or unabhängig organisiert werden sollte und dass die Stimmen in den Händen von Personen liegen sollten, die in der Welt des Fußballs ein hohes Ansehen haben."
Dass statt Vinícius Júnior Europameister Rodri mit dem goldenen Ball ausgezeichnet worden war, ist dem Präsidenten immer noch ein Dorn im Auge.
"Rodri ist ein fantastischer Fußballer. Er hat die Auszeichnung verdient, aber nicht in diesem Jahr", sagte Pérez: "Er wurde in diesem Jahr für seine Leistungen im vergangenen Jahr ausgezeichnet, als er mit Manchester City das Triple gewonnen hatte."
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(SID)
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Quelle: Perform
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