Real Madrid: Großer Ärger um Antonio Rüdiger gegen FC Getafe - Knie im Gesicht seines Gegners

Antonio Rüdiger ist bei der 0:1-Pleite von Real Madrid gegen den FC Getafé in La Liga mit einem heftigen Einsteigen gegen Diego Rico ungeschoren davongekommen. Der 33-Jährige traf Rico, der bereits am Boden lag, im Kampf um den Ball mit dem Knie Gesicht. Schiedsrichter Alejandro Muñiz Ruiz ließ die Partie zunächst weiterlaufen und unterbrach erst, als Rico am Boden liegen blieb.

Großer Ärger um Antonio Rüdiger gegen FC Getafe - Knie im Gesicht seines Gegners

Fotocredit: Getty Images

Während Ricos Teamkollegen eine Rote Karte für Rüdiger forderten, ließ der Unparteiische nicht nur den roten, sondern auch den gelben Karton stecken. Auch der VAR hatte offenbar kein Problem mit der Linie des Offiziellen auf dem Platz.
Die Szene sorgte für heftige Kritik in den spanischen Medien. Moderator Juanma Castaño sprach im TV-Sender "Cope" von "einem der brutalsten Fouls, die wir je gesehen haben".
Der Schiedsrichterexperte Alfonso Pérez Burrull, selbst jahrelang FIFA-Referee, zeigte bei "Radio Marca" vor allem Unverständnis für das Stummbleiben des Video-Assistenten.
"Das ist eine Aktion, die vom VAR hätte überprüft werden müssen, denn meiner Ansicht nach hätte der Real-Madrid-Verteidiger vom Platz gestellt werden müssen, weil er Ricos Gesicht mit dem Knie getroffen hat", befand der 60-Jährige.

Es ist nicht das erste Mal, dass Rüdiger auffällig wird. Der deutsche Nationalspieler hatte etwa im April 2025 während des Copa-del-Rey-Finales, das die Königlichen mit 2:3 gegen den FC Barcelona verloren hatten, eine Packung Tape-Verband in die Richtung des damaligen Unparteiischen geworfen.
Der Vorfall hatte damals auch international für Aufsehen gesorgt.
So hatte Bundestrainer Julian Nagelsmann den Innenverteidiger damals gewarnt, dass "das Limit erreicht" sei und weitere Fehltritte dieser Art in zukünftigen Nicht-Berufungen für die Nationalmannschaft münden würden.
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Quelle: Perform


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