Real Madrid mit Interesse an Sebastian Hoeneß als Nachfolger von Álvaro Arbeloa: Trainer des VfB Stuttgart nach Spanien?
Publiziert 22/04/2026 um 11:51 GMT+2 Uhr
Trotz eines bestehenden Vertrages bis Juni 2027 verdichten sich die Anzeichen für einen Abschied von Álvaro Arbeloa bei Real Madrid. Das Aus des Weltmeisters von 2010 beim spanischen Rekordmeister im kommenden Sommer gilt mehreren Medienberichten zufolge als besiegelt. Laut "Sport Bild" befindet sich Real bereits auf der Suche nach einem Nachfolger - und ist dabei auf Sebastian Hoeneß gestoßen.
Hoeneß gratuliert Bayern zur Meisterschaft: "Das ist beeindruckend"
Quelle: Perform
Demnach soll der Trainer des VfB Stuttgart den Verantwortlichen der Königlichen rund um Klub-Präsident Florentino Pérez in den zurückliegenden Monaten imponiert haben - unter anderem auch bei einem direkten Duell.
Vor eineinhalb Jahren war der VfB nämlich in der Ligaphase der UEFA Champions League bei Real Madrid zu Gast und wusste trotz einer 1:3-Niederlage zu überzeugen. Hoeneß' Philosophie, die auf einem mutigen Offensivstil aufbaut, war an jenem Abend im Bernabéu deutlich zu erkennen.
Seinen Ansatz auf dem Rasen könne man sich dem Bericht zufolge nun auch in der spanischen Hauptstadt vorstellen. Eine offizielle Anfrage seitens Real soll aber noch nicht vorliegen.
Für einen möglichen Trainerwechsel würde eine Ablösesumme fällig werden: Der Vertrag von Hoeneß läuft noch bis 2028, in seinem Arbeitspapier ist nach bisherigem Informationsstand keine Ausstiegsklausel verankert.
Real Madrid sucht Nachfolger für Arbeloa
Hoeneß selbst reagierte auf die Gerüchte gelassen. "Das bewegt mich nicht so sehr", sagte er vor dem Halbfinale im DFB-Pokal gegen den SC Freiburg am Donnerstag (ab 20:45 Uhr im Liveticker), er sei vielmehr "fokussiert auf die Endphase" der Saison.
Dass sich Real Madrid auf seiner Trainerbank umorientieren möchte, ist spätestens seit dem Aus im Viertelfinale der Champions League gegen den FC Bayern ein offenes Geheimnis.
Arbeloa hatte sein Amt Mitte Januar von Xabi Alonso übernommen. Daraufhin scheiterten Los Blancos im Achtelfinale der Copa del Rey an Zweitligist Albacete (2:3), in La Liga liegt der Rekordmeister sechs Spieltage vor Schluss sechs Punkte hinter Erzrivale FC Barcelona, der noch ein Spiel in der Hinterhand hat.
Geht Real in dieser Spielzeit leer aus, bliebe der Hauptstadtklub zum zweiten Mal in Folge ohne großen Titel in einer Saison. Neben Hoeneß sind offenbar auch Zinédine Zidane, Massimiliano Allegri und Jürgen Klopp ein Thema bei Real.
Eurosport-Einschätzung: Wird man mit Real Madrid in Verbindung gebracht, gilt das gemeinhin als Ritterschlag. Im Fall von Hoeneß ist dieser mit Blick auf die sensationelle Vize-Meisterschaft 2023/24 und den Pokalsieg 2024/25 allemal verdient. Das Interesse der Königlichen birgt jedoch eine Gefahr: Real will sich zwar neu erfinden, gibt seinen Trainern dafür aber nur wenig Zeit. Die kurze Amtszeit von Alonso gilt als Paradebeispiel für die Gnadenlosigkeit in der spanischen Hauptstadt. Hoeneß ist zudem dafür bekannt, dass er bei seiner Karriereplanung nichts überstürzt - der Schritt zu Real Madrid käme noch etwas zu früh.
Wahrscheinlichkeit: 15 Prozent
Das könnte Dich auch interessieren: Halbfinal-Drama gegen Como: Inter Mailand feiert irres Comeback
/origin-imgresizer.eurosport.com/2026/04/21/image-f6896544-6198-4b8b-900c-39262d5dbfaf-85-2560-1440.jpeg)
Eberl hält an Olise-Versprechen fest: "Unverkäuflich"
Quelle: Perform
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung