Robert Lewandowski vergleicht Bayern und den FC Barcelona: "Hatten härtere Spieler" - Pole spricht über Rolle bei Barça

Robert Lewandowski hat spannende Einblicke in seine Zeit beim FC Barcelona, den Vergleich mit seinem früheren Arbeitgeber FC Bayern und sein näher rückendes Karriereende gegeben. Im Podcast "High Performance" schilderte der polnische Mittelstürmer mit Blick auf seine vorherige Station: "Beim FC Bayern war die Mentalität anders, weil wir erfahrenere, härtere Spieler hatten."

Robert Lewandowski

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Lewandowski führte weiter aus: "Als ich beim FC Barcelona unterschrieben habe, sah ich viele junge Spieler, die strenger mit sich selbst sein mussten."
"Der Klub sagte mir außerdem, dass sie jemanden wie mich brauchen, der ihnen zeigen kann, dass es nicht reicht, ein oder zwei oder drei Wochen an der Spitze zu stehen, und dass das, was man im Kraftraum macht, wichtig ist – dass es wichtig ist, jeden Tag hart zu arbeiten."
Mit zunehmender Zeit habe sich sein Blick erweitert: "Aber als ich sie besser kennenlernte, begann ich auch, von ihnen zu lernen. Ich merkte, dass ihnen diese Art von Verhalten nicht gefiel, und sah auch, dass sie den Fußball sehr gut verstehen."
Lewandowski vermutet in dem Zusammenhang, dass man vor mehreren Jahren vergleichsweise den Fußball nicht so gut verstanden habe, wie es die jungen Spieler heutzutage tun. "Empathie, alles, was den Fußball umgibt … das hat mir ebenfalls sehr geholfen", betonte der Champions-League-Sieger von 2020.

Rolle bei Barça: "Bin älter als der Vater von Lamine"

Lewandowskis Fazit im Umgang mit den Youngstern fällt selbstkritisch aus: "Ich war in einer anderen Welt, in einer anderen Generation. Ich bin älter als die Väter der Spieler. Ich bin zum Beispiel älter als der Vater von Lamine Yamal. Also sagte ich mir: Komm, ich muss auch von ihnen lernen."
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Robert Lewandowski spricht über seine Rolle als erfahrener Spieler beim FC Barcelona.

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Neben dem sportlichen Vergleich spricht Lewandowski auch über seine Zukunft. Der Torjäger betont: "Ich habe keine Angst davor, meine Karriere zu beenden, weil ich begonnen habe, mich auf Dinge vorzubereiten, die ich nach dem Fußball machen kann."
Der Fußball sei ein sehr wichtiger Teil seines Lebens, jedoch nicht sein "ganzes Leben". Lewandowski ergänzte: "Als ich jung war, habe ich darüber nicht nachgedacht, weil ich nur Fußball im Kopf hatte – Fußball, Fußball und Fußball. Aber jetzt weiß ich, dass ich dem Ende meiner Karriere sehr nahe bin. Ich weiß nicht, ob in ein, zwei, drei Jahren … vielleicht vier, ich weiß es nicht. Aber ich spüre keinen Druck."
Der richtige Zeitpunkt sei für ihn klar definiert: "Wenn ich eines Tages auf meinen Körper höre und spüre, dass sich etwas verändert hat, dann werde ich bereit sein, meine Karriere zu beenden."
Noch aber trifft Lewandowski zuverlässig: In der laufenden La-Liga-Saison steht er bei neun Toren in 14 Einsätzen – trotz häufiger Startelf-Pausen. Seine Bilanz beim FC Bayern bleibt ohnehin außergewöhnlich: 344 Treffer in 375 Partien. Seine Zukunft in Katalonien ist indes ungewiss - ein Abgang im kommenden Sommer wurde in den vergangenen Wochen immer wieder medial diskutiert.
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Quelle: Perform


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