Toni Kroos mit hartem Urteil zu Ex-Klub Real Madrid nach Clásico-Niederlage gegen FC Barcelona: "Reicht nicht"
Update 12/05/2026 um 13:56 GMT+2 Uhr
Die Niederlage von Real Madrid im Clásico gegen den FC Barcelona (0:2) hat auch Toni Kroos nicht kalt gelassen. Der 36-Jährige, der während seiner Zeit bei den Königlichen alleine fünf Mal die Champions League gewonnen hatte, fällte in seinem Podcast "Einfach mal Luppen" mit Bruder Felix Kroos ein hartes Urteil über seinen Ex-Klub. "Ich hatte irgendwie noch nie so wenig Hoffnung", meinte er.
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Quelle: Perform
"Ich war ehrlich gesagt froh, als er (der Clásico, d. Red.) vorbei war. Vielleicht waren sie auch motiviert. Ich sage nicht, dass sie nicht motiviert waren. Aber es reicht einfach nicht. Es reicht nicht - auf vielen Ebenen", analysierte der Weltmeister von 2014.
Durch den Sieg gegen Real sicherte sich Barça vorzeitig den Meistertitel in der spanischen Liga. Die Madrilenen bleiben hingegen die zweite Saison in Folge ohne Pokal. Eine Tatsache, die Kroos Sorgen bereitet.
"Eine [Saison] ist schon sehr schwer durchzuwinken. Zwei sind nicht akzeptabel. Punkt. Das ist das Selbstverständnis von Real. Das wissen auch alle", stellte der ehemalige Real-Star klar. Die Krise sei "ein Ergebnis von einer langen schlechten Stimmung, außerhalb und innerhalb des Klubs. Auf allen Ebenen".
Die Niederlage sei für ihn daher schon vor Anpfiff klar gewesen. "Ich glaube, sie hätten dieses Ergebnis vor dem Spiel unterschrieben. Die zweite Halbzeit war ausgeglichener, aber es fiel kein Tor. Einfach nur Glückwunsch an Barça." Vor allem beim zweiten Gegentreffer habe man den Unterschied zwischen den beiden Klubs gesehen.
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"Die an dem Tor beteiligten Spieler, Dani Olmo und Ferran, wären vielleicht nicht in der Startelf, wenn alle anderen Spieler zur Verfügung stünden. Die Namen spielen in diesem Fall keine große Rolle, denn sie haben Spielzüge und Laufwege, die im Training gut einstudiert wurden", erklärte Kroos, der von 2014 bis zu seinem Karriereende 2024 bei Real gespielt hatte.
Dennoch habe sich Madrid vor allem in der zweiten Halbzeit "vernünftig präsentiert" und sei von den Katalanen nicht abgeschossen worden. "Barcelona hatte genug mit dem 2:0. Und so war es ein Spiel, wo glaube ich alle in der 60. Minute unterschrieben hätten: 'Komm, pfeif ab.'"
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