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FC Arsenal - FC Chelsea: Gunners werden zum Pokal-Schreck für die Blues
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Publiziert 24/01/2018 um 22:54 GMT+1 Uhr
Der FC Arsenal steht im Finale des englischen League Cups gegen Manchester City. Die Gunners setzten sich im Halbfinal-Rückspiel zuhause mit 2:1 (1:1) gegen den FC Chelsea durch (Hinspiel: 0:0). Nach der Gäste-Führung durch Eden Hazard (7.) hatte Arsenal bei einem Ping-Pong-Eigentor von Antonio Rüdiger nach einem Monreal-Kopfball (12.) etwas Glück. Granit Xhaka machte den Finaleinzug klar (60.).
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So lief das Spiel:
Chelsea begann forsch, setzte Arsenal von der ersten Spielminute an unter Druck und ging bereits in der 7. Minute in Führung: Pedro schickte Eden Hazard per Schnittstellenpass in den Strafraum und der Belgier vollendete mustergültig.
Arsenal wirkte zu jener Phase zu dilettantisch, schaffte aber prompt mit der ersten Chance den Ausgleich. Ein Eckball von Mesut Özil fand Nacho Monreal, dessen Kopfball über die Schädel von Marcos Alonso und Antonio Rüdiger per Ping-Pong-Flugbahn ins Tor gelenkt wurde (12.).
Im Anschluss büßte die Partie deutlich an Unterhaltungswert ein. Arsenal agierte bemerkenswert zurückhaltend und zeigte offensiv wenig Ansätze, während Chelsea zwar spielbestimmend blieb, aber nicht zwingend genug im Angriffsdrittel.
Allerdings bot sich Özil kurz vor der Halbzeit noch die große Chance zur Führung, doch Andreas Christensen fälschte seinen Abschluss noch entscheidend ab (45.).
Zur zweiten Halbzeit präsentierte sich Arsenal wesentlich engagierter, rückte weiter auf und übernahm nach und nach die Spielkontrolle. Zunächst konnte Chelsea mit einer gut gestaffelten und kompakten Defensive jegliche Gefahr vom Tor fernhalten, doch die deutliche Leistungssteigerung führte schließlich zur 2:1-Führung durch Granit Xhaka (60.) – auch wenn der Treffer durch Alexandre Lacazette etwas glücklich vorbereitet wurde.
Arsenal hatte mittlerweile das Spiel an sich gerissen, wirkte wacher und konsequenter in den Aktionen - Chelsea hingegen war komplett der Zugriff abhandengekommen.
Insbesondere im Spiel nach vorne fehlte den Gästen die Durchschlagskraft. Das Team von Antonio Conte blieb bis zur Schlussminute bemüht, doch klare Abschlusssituationen konnte sich Chelsea nicht mehr erspielen. Abgeklärt und routiniert brachte Arsenal letztendlich den Sieg im Londoner-Derby über die Zeit.
Die Stimmen:
Granit Xhaka (FC Arsenal): "In der ersten Halbzeit haben wir nicht gut gespielt, zur Pause aber das System umgestellt und sind in der zweiten Halbzeit dann die deutlich bessere Mannschaft gewesen. Ich bin sehr froh, dass es nun nach Wembley geht. Und da wollen wir gewinnen."
Jack Wilshere (FC Arsenal): "Die Tore sind glücklich gefallen, da sie abgefälscht waren, aber egal. Wir haben besser gespielt und uns mehr Chancen erarbeitet."
Das fiel auf: Pechvogel Rüdiger
An beiden Gegentreffern war Rüdiger entscheidend beteiligt - allerdings jeweils extrem unglücklich. Erst bekam er beim 1:1-Ausgleich den Ball aus kurzer Distanz an den Kopf und lenkte ihn unabsichtlich, aber entscheidend, in die Maschen, ebenso blöd sah er beim Siegtreffer der Gunners aus. Ein Pass von Lacazette wurde von seinem Bein zur ungewollten Vorlage für Xhaka abgefälscht, der im Fünfmeterraum goldrichtig stand und nur noch einschieben musste. Ein Abend zum Vergessen!
Der Tweet zum Spiel:
Großes Gesprächsthema, aber noch nicht einsatzbereit: Neuzugang Henrikh Mkhitaryan war wegen eines vorherigen Einsatzes für Manchester United im Ligapokal nicht spielberechtigt.
Die Statistik: 8
Für den FC Arsenal ist es der insgesamt achte Einzug ins League-Cup-Finale und der dritte unter Arsène Wenger. Doch gewinnen konnte Wenger diesen Titel noch nicht mit den Gunners.
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