Biografie enthüllt: Johan Cruyff verhinderte Pep Guardiolas Abgang beim FC Barcelona
Johan Cruyff hat den FC Barcelona geprägt. Durch seine Persönlichkeit, durch seine Klasse als Spieler, durch seine Erfolge als Trainer. Am 24. März dieses Jahres starb die Fußball-Ikone an Krebs. Zuvor hatte der Niederländer mit dem Journalisten David Walsh eine Autobiografie verfasst, die nun auf den Markt kam. Darin erzählt Cruyff, wie er einst den Abgang von Pep Guardiola bei Barca verhinderte.
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Die Autobiografie von Cruyff zeigt: Es hat nicht viel gefehlt, und die große Guardiola-Ära beim FC Barcelona hätte wohl nie stattgefunden.
Der spätere Erfolgscoach sollte als junger Spieler Anfang der 90er-Jahre Barca verlassen, der Verein strebte einen Verkauf an. "Barca wollte ihn loswerden", schrieb Cruyff, man habe Guardiola schlechtes Defensivverhalten und Schwächen in der Luft unterstellt.
"Was niemand sah, waren seine grundlegenden Qualitäten, weiter zu denken: Pep verfügte über Spielintelligenz, Entscheidungsschnellheit und eine gute Technik. Wenn ich nicht Trainer in Barcelona gewesen wäre, hätten man ihn wahrscheinlich an einen Verein aus der zweiten Liga verkauft", so Cruyff.
Guardiola holt sechs Titel in einem Jahr
Die Geschichte ist bekannt, es kam anders. Cruyff setzte seinen Kopf durch. Guardiola blieb, wurde zur Identifikationsfigur und gewann mit den Katalanen zwischen 1990 und 2001 alle Titel, darunter den Europapokal der Landesmeister 1992.
Nach der aktiven Karriere fing Guardiola 2007 als Trainer der zweiten Mannschaft des FC Barcelona an, 2008 leitete er als Chefcoach der Profis die erfolgreichste Ära der Vereinsgeschichte ein.
2009 holte Guardiola mit Champions League, UEFA Supercup, Klub-WM, Meisterschaft, Pokal und nationalem Supercup sechs (!) Titel in einem Jahr. Ein unfassbarer Triumphzug, den es ohne Johan Cruyff wohl nicht gegeben hätte...
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