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Russe kauft Monaco
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Publiziert 27/12/2011 um 17:08 GMT+1 Uhr
Die Operation zur Rettung des sportlich und finanziell strauchelnden AS Monaco hat begonnen. Der russische "Dünger-König" Dmitri Rybolowlew erwarb den Traditionsklub und möchte Verstärkungen holen. Wie der AS Monaco auf seiner Homepage berichtete, erwarb Rybolowlew 66,67 Prozent der AS-Aktien.
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Die Zeit drängt, denn mit nur einem Sieg aus 18 Spielen ist der Champions-League-Finalist von 2004 Schlusslicht der Ligue 2. Nach dem Abstieg im Sommer, dem ersten nach 35 Jahren, droht bereits der peinliche Sturz in die Drittklassigkeit.
Der Russe habe sich laut Homepage verpflichtet, in den nächsten vier Jahren mindestens 100 Millionen Euro in den Klub zu investieren, hieß es. Dem neuen Verwaltungsrat gehört unter anderen Tochter Jekaterina (23) an, die zuletzt 88 Millionen US-Dollar für das teuerste Appartement in der Geschichte New Yorks ausgegeben und damit für Schlagzeilen gesorgt hatte.
Portugals Top-Stümer soll kommen
Nach Medienberichten unterbreitete Rybolowlew inzwischen für den zur Zeit besten Torschützen der portugiesischen Liga, den Senegalesen Papa Diawara von Maritimo Funchal (9 Tore in 13 Spielen) ein Angebot von drei Millionen Euro.
Der Verkauf des Klubs sei unvermeidlich gewesen, da die Anforderungen des modernen Fußballs nicht nur Monaco, sondern sehr viele Clubs vor finanzielle Problemen stellten, meinte unterdessen Fürst Albert II. Der Prinz, der als berühmtester Monaco-Fan gilt, versicherte, eine "neue Ära des für Monaco so teuren" Klubs beginne.
Mit einem geschätzten Vermögen von 9,5 Milliarden US-Dollar (knapp sieben Mrd. Euro) wird der 45 Jahre alte Rybolowlew in der jüngsten Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt an 93. Stelle geführt.
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