Ärger um Mbappé im Fürstentum: Paris Saint-Germain reibt sich die Hände

Kylian Mbappé steht vor dem Abschied von der AS Monaco. Paris Saint-Germain will nach dem Rekordtransfer von Neymar, der Anfang August für die Ablösesumme von 222 Millionen Euronach Paris wechselte, die nächste Riesensumme für eines der größten Offensivtalente des Planeten zahlen. Nach einem Trainings-Eklat um Mbappé am Dienstag könnte nun alles ganz schnell gehen.

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Neymar Jr., Edinson Cavani, Kylian Mbappé. Eine Sturmreihe, die es ohne Zweifel mit dem legendären MSN-Sturm (Messi, Suárez, Neymar) vom FC Barcelona oder dem nicht weniger furchteinflößenden BBC-Sturm (Bale, Benzema, Cristiano Ronaldo) der "Königlichen" von Real Madrid aufnehmen könnte. Wenn der Transfer von Mbappé zum französischen Hauptstadtklub denn überhaupt zustandekommt.

PSG Favorit auf Mbappé

Unter "normalen" Umständen ein Ding der Unmöglichkeit. Paris Saint-Germain hat schließlich Anfang August bereits 222 Millionen Euro für einen einzigen Spieler (Neymar) nach Barcelona überwiesen, auf der Verkaufsseite in der Transferbilanz findet sich kein gleichwertiger Gegenwert, der - im Sinne des Financial Fair Play (gebe nur so viel aus, wie du auch einnimmst) - eine weitere Mondsumme für Mbappé rechtfertigen würde. Aber was ist heute denn noch heutzutage noch "normal" im Fußballgeschäft...
PSG ist laut Informationen der "L’Equipe" jedenfalls bereit, weitere 180 Millionen Euro - wie auch immer - für Mbappé zu bezahlen. Auch der Spieler selbst hat sich bereits mit dem Gedanken angefreundet, an der Seite von Cavani und Neymar auf Torejagd zu gehen. Und das obwohl lange Zeit Real Madrid als Favorit auf eine Verpflichtung des pfeilschnellen Stürmers galt. Die Madrilenen werden jedoch in Sachen Ablösesumme nicht mit Scheich Nasser Al-Khelaifi, dem Mann mit dem großen Geldsack in Paris, mithalten können.

Trainingsstreit mit Raggi

Im Fürstentum verdichten sich derzeit die Anzeichen für einen vorzeitigen Abschied des französischen Nationalstürmers, dessen Vertrag in Monaco noch bis 20. Juni 2019 läuft. Am zweiten Spieltag der Ligue 1 saß der 18-Jährige die kompletten 90 Minuten auf der Bank. Es sei eine "Entscheidung des Vereins" gewesenen, rechtfertigte Monaco-Coach Leonardo Jardim die Nichtberücksichtigung seines Superstars nach dem Spiel (4:1 beim FCO Dijon).
Eine Woche später fehlte Mbappé gar gänzlich im Kader der Monegassen. Eine Tatsache, die Gerüchte über einen schnellen Abgang des Spielers zusätzlich befeuerte und für die es drei Tage nach dem Spiel gegen den FC Metz (1:0-Sieg) nun eine Erklärung gibt.
Im Training am Dienstag soll es laut "L’Equipe" eine "Auseinandersetzung" mit Teamkollege Andrea Raggi gegeben haben. Trainer Jardim verwies Mbappé in der Folge des Feldes, der Spieler verweigerte diese Maßnahme aber. Das Ergebnis: Der Rest der Mannschaft wechselte den Rasen und spielte auf einem Nebenplatz weiter.

Paris reibt sich die Hände

In Paris wird man den Vorfall wohlwollend zur Kenntnis genommen haben, dürfte er eine Entscheidung der Monaco-Führung pro 180 Millionen Euro und contra Mbappé doch eher beschleunigen.
Wie sagt man so schön? Jetzt könnte alles ganz schnell gehen.
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