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Paris Saint-Germain gewinnt Auftakt - Ultimatum für Neymar
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Publiziert 05/08/2017 um 21:47 GMT+2 Uhr
Paris Saint-Germain hat auch ohne Rekord-Neuzugang Neymar einen erfolgreichen Start in die neue Saison hingelegt. Der Pokalsieger bezwang Aufsteiger SC Amiens mit 2:0 (1:0). Die Treffer erzielten Edinson Cavani (42.) und Javier Pastore (80.). Julian Draxler und Kevin Trapp standen wie Neymar nicht auf dem Platz. Um den Wechsel des Brasilianers von Barcelona nach Paris gibt es weiter Ärger.
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Der Weltrekordtransfer von Fußball-Superstar Neymar vom FC Barcelona zu Paris St. Germain zieht weiter seine Kreise. Der französische Ligaverband LFP setzte dem spanischen Fußballverband RFEF im Fall um Neymars Spielberechtigung ein Ultimatum. Sollte das notwendige Transferzertifikat für den 25-Jährigen nicht innerhalb von sieben Tagen in der LFP-Zentrale eingehen, werden die Franzosen den Weltverband FIFA kontaktieren.
"Sie haben sieben Tage, um zu antworten. Wenn der spanische Verband am Ende der sieben Tage das Zertifikat nicht eingereicht hat, wird sich die FIFA der Akten annehmen", sagte LFP-Generaldirektor Didier Quillot am Samstag dem TV-Sender BeIN Sports.
Neymars Wechsel nach Paris für die Rekordsumme von 222 Millionen Euro war am Donnerstag bekannt gegeben worden. Beim Saisonauftakt in der Ligue 1 gegen den Aufsteiger SC Amiens (2:0) stand Neymar noch nicht im Kader, weil das Transferzertifikat nicht bis zum Ablauf der Frist am Freitag um Mitternacht in der LFP-Zentrale eingegangen war.
Paris bejubelt den neuen Star
Der Angreifer wurde bei seinem ersten Auftritt im Prinzenpark dennoch frenetisch gefeiert. "Ich bin sehr glücklich und froh, diese neue Herausforderung zu erhalten. Paris ist magisch", sagte Neymar bei seinem Empfang. Der 25-Jährige, der mit geschniegelter Frisur und Silberohrringen auflief, ließ kurz seine Fähigkeiten aufblitzen, als er zu den Klängen von Star-DJ Martin Solveig einige Bälle hochhielt und die Menge zum Johlen brachte. Auch eine ausgiebige Begrüßungsrunde durch das gesamte Stadion ließ sich der Kapitän der brasilianischen Nationalmannschaft nicht nehmen.
Auch wenn der Olympiasieger der Mannschaft gegen Amiens noch nicht helfen konnte, ließ seine Vorstellung erahnen, was er in der französischen Hauptstadt auslösen kann. Nicht nur als Marketing-Werkzeug. Doch auch hier stellte sich das schier wahnwitzige Investment von 222 Millionen Euro bislang als recht lukrativ heraus. 15.000 Kunden sorgten in den beiden PSG-Fanshops auf den Champs-Elysees und im Prinzenparkstadion für einen Rekordtagesbesuch und spülten dem Klub schon vor Neymars erster Ballaktion die erste Millionen-Einnahme durch den Stürmerstar in die Kasse.
Geradezu im Rausch kauften euphorisierte PSG-Fans französischen Medien zufolge schon am Tag von Neymars Vorstellung an der Seine am Freitag sämtliche 10.000 zur Verfügung stehende Trikots ihres Klubs mit dem Namenszug des Torjägers und seiner Rückennummer "10" sowie zahlreiche weitere Fanartikel.
Am Donnerstagabend war der spektakuläre Wechsel vom FC Barcelona in die französische Hauptstadt offiziell bestätigt worden. Für die Rekordablösesumme von 222 Millionen Euro hatte Paris sich die Dienste Neymars für die kommenden fünf Jahre gesichert. Summa summarum kostet der Deal die vom katarischen Scheich Nasser Al-Khelaifi alimentierten Pariser beinahe ein halbe Milliarde Euro.
Die deutschen PSG-Legionäre Julian Draxler und Kevin Trapp erlebten beim Auftaktsieg gegen Amiens einen bitteren Arbeitstag: Während Torwart Trapp hinter dem 24 Jahre alten Franzosen Alphonse Areola auf der Bank Platz nehmen musste, stand Weltmeister Draxler nicht einmal im PSG-Kader.
Wechselgerüchte halten sich um den früheren Schalker und Wolfsburger, da er in direkter Konkurrenz zum neuen Heilsbringer aus Brasilien steht. Die Sturmreihe gegen Amiens bildeten Cavani im Zentrum sowie die Argentinier Pastore und Angel Di Maria auf den Flügeln
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