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PSG buhlt um Sportdirektor Eric Abidal vom FC Barcelona
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Publiziert 23/02/2019 um 17:01 GMT+1 Uhr
Die Privatfehde zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Barcelona geht weiter. Nun soll PSG an Barcas Sportdirektor Eric Abidal baggern. Antero Henrique, der derzeitige Sportdirektor der Pariser, steht in der Kritik. Bisher galt Arsène Wenger als heißer Anwärter auf die Nachfolge. Schnappt sich PSG stattdessen nun Abidal von den Katalanen?
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Wie die "Mundo Depertivo" aus Spanien berichtet, schielen die Franzosen mit mehr als nur einem Auge auf den Barca-Sportdirektor. Vor allem Abidals Verhältnis zu PSG-Chef Nasser Al-Khelaifi gilt als ausgesprochen gut. Ein Vorteil für den französischen Meister? Dem Vernehmen nach fühlt sich der ehemalige Außenverteidiger überaus wohl bei der "Blaugrana", sein Amt hatte er erst im Sommer 2018 angetreten. Ob PSG ihn nach nur einem Jahr von einem Wechsel in die französische Hauptstadt überzeugen kann, bleibt abzuwarten. Abidals Kontrakt bei den Katalanen läuft bis 2021.
Sollte es PSG tatsächlich gelingen, Abidal von Barca abzuwerben, würde dies eine Fortsetzung der kleine "Privatfehde" beider Klubs bedeuten. Spätestens seit dem Ziehen der 222-Millionen-Euro-Klausel bei Neymar seitens PSG gilt das Verhältnis zum FCB als angespannt. Zuletzt hatte sich Barca gegen PSG im Rennen um Ajax-Juwel Frenkie de Jong durchgesetzt. Im Sommer wird sich der niederländische Nationalspieler für rund 75 Millionen Euro Ablöse den Katalanen anschließen.
Problemfall Henrique: Nur Paredes kam im Winter
Doch warum ist bei den Parisern überhaupt ein neuer Sportdirektor von Nöten? Zwar sitzt Antero Henrique noch im Sattel, doch hängt dieser mittlerweile auf halb acht. Grund dafür ist das Zerwürfnis mit Trainer Thomas Tuchel. Der Ex-BVB-Coach hatte im Winter mindestens zwei neue Spieler für das zentrale Mittelfeld gefordert, bekommen hat er nur Leandro Paredes für 40 Millionen Euro Ablöse. Henrique, auch gebeutelt durch das Financial Fair Play, konnte weder Julian Weigl, noch Renato Sanches oder einen anderen weiteren Neuzugang präsentieren.
Auch die zwischenzeitliche Suspendierung von Mittelfeld-Star Adrien Rabiot sorgte für Aufsehen. Die Vertragsverhandlungen mit dem 23-Jährigen gerieten Ende des letzten Jahres plötzlich ins Stocken, die Gehaltsforderungen seien zu hoch gewesen. Stattdessen durfte der französische Nationalspieler nach Aufforderung der Klub-Bosse nicht mehr mit der ersten Mannschaft trainieren, geschweige denn in der Ligue 1 auflaufen.
Damit stehen Tuchel für die Rückrunde Stand jetzt nur zwei etatmäßige zentrale Mittelfeldspieler zur Verfügung. Zuletzt mussten daher sowohl Innenverteidiger Marquinhos als auch Außenverteidiger Dani Alves vor der Abwehr aushelfen. Ein ablösefreier Abgang von Rabiot scheint im Sommer als sehr wahrscheinlich. Einer der Interessenten: Der FC Barcelona.
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