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Neymar träumt von Messi: Warum auch Mbappé eine Rolle spielt
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Publiziert 10/12/2020 um 17:31 GMT+1 Uhr
Mit Lionel Messi in einem Team zu spielen, ist für viele Fußballprofis ein Traum. Auch Neymar, der schon beim FC Barcelona auf den Argentinier traf, hofft auf eine Wiedervereinigung mit Messi. Das erklärte der PSG-Star nach dem Sieg seiner Mannschaft gegen Manchester United Anfang Dezember. Doch ist dieser Traum überhaupt realisierbar und welche Folgen hätte dies für Kylian Mbappé?
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"Was ich mir am meisten wünsche, ist, wieder mit Messi zu spielen. Wo das sein würde? Egal, sogar auf meiner Position. Wir sollten es nächste Saison versuchen."
Nach dem 3:1-Erfolg von Paris Saint-Germain gegen Manchester United in der Champions League ließ Neymar mit dieser Aussage eine Bombe platzen. Doch was steckt wirklich dahinter? Wie wahrscheinlich ist eine Wiedervereinigung der beiden Superstars?
Gute alte Bekannte sind Neymar und Messi in jedem Fall. Von 2013 bis 2017 spielten die beiden beim FC Barcelona, dann wechselte der Brasilianer nach Paris. In den vier Barça-Jahren sorgten Neymar und Messi in Verbindung mit Luis Suárez als "MSN"-Sturm für Furore. In 113 gemeinsamen Spielen erzielte das Trio 253 Treffer.
Die Optionen für eine Zusammenführung der Superstars sind aber nicht gerade zahlreich. Nur wenige Vereine haben überhaupt die finanziellen Möglichkeiten, Stars dieser Größenordnung zu unterhalten. Am wahrscheinlichsten gilt daher die Möglichkeit, Messi nach Paris zu holen.
Messi-Transfer hängt wohl auch an Mbappé
Der Vertrag des 33-Jährigen in Barcelona läuft im kommenden Sommer aus. Eine Ablöse würde somit entfallen. Auch die Eurosport-Redaktionen in Spanien und Frankreich sind der Meinung, dass eine Wiedervereinigung aktuell nur bei PSG zu verwirklichen wäre.
Cyril Morin, Fußball-Experte bei Eurosport Frankreich, meint sogar, dass Kylian Mbappé bei diesen Planungen eine wichtige Rolle spielt: "Messi bei PSG ist nur möglich, wenn Mbappé zu Real Madrid geht und seinen Platz für Leo frei macht."
Der Vorteil für PSG: Das Geld sitzt dort noch etwas lockerer als in Barcelona. Dennoch müsste Paris auf das Financial Fairplay achten. Messi soll aktuell rund 50 Millionen Euro netto im Jahr verdienen, Neymar 37 Millionen.
Durch einen Verkauf von Mbappé würden die Franzosen nicht nur sein Gehalt, angeblich 22 Millionen Euro jährlich einsparen, sondern auch noch eine stattliche Ablösesumme kassieren. Der Marktwert des Weltmeisters liegt bei rund 180 Milllionen Euro. Real Madrid gilt schon seit Längerem als Topfavorit auf die Verpflichtung des Weltmeisters.
Doch ob PSG den jungen Franzosen überhaupt abgeben will, bleibt fraglich, betonen die Kollegen aus Frankreich. Zuletzt wollten die Verantwortlichen mit Mbappé verlängern. Hinzu kommt: Auch Paris verlor durch die Covid-19-Krise angeblich fast 200 Millionen Euro. Für Messi müsste zwar keine Ablöse fällig werden, doch sein Gehalt und ein millionenschwerer Unterschriftsbonus würden dennoch anfallen.
FC Barcelona "finanziell ruiniert"
Eine weitere Möglichkeit wäre, Messi und Neymar beim FC Barcelona zusammenzuführen. Der Brasilianer soll in den letzten Jahren immer wieder eine Rückkehr forciert haben, eine Einigung kam aber nie zustande. Angesichts der leeren Klubkassen der Katalanen ist dies ohnehin unrealistisch.
Schon vor der Corona-Krise hatte Barcelona große finanzielle Sorgen. Die Pandemie hat die Situation nicht verbessert. Ivan Castello, Eurosport-Redakteur in Spanien, fasst es drastisch zusammen: "Barcelona ist aktuell finanziell ruiniert."
Messi scheint einem Abschied von seinem Herzensverein wiederum nicht abgeneigt zu sein. Im Sommer 2020 wollte der Argentinier schon wechseln, ein Streit um eine Vertragsklausel verhinderte dies. Will Messi aber überhaupt nach Frankreich?
Nach Informationen von Eurosport Spanien liebäugelt der Superstar weiter mit einem Wechsel zu Manchester City und Ex-Trainer Pep Guardiola. Die englische Liga ist zudem sportlich attraktiver als die Ligue 1. Angeblich bereitet City sogar schon eine gigantische Aktion vor. Dabei soll es sich um ein Gehaltsangebot von 100 Millionen Euro und einen Bonus von 250 Millionen Euro handeln.
Ob sich Neymars Herzenswunsch erfüllt, bleibt vorerst also fraglich.
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