Lionel Messi nach Cristiano-Ronaldo-Transfer als Ziel für Saudi-Klub Al Hilal: Pläne über Giga-Angebot von 300 Millionen

Wechselt auch Lionel Messi nach Saudi-Arabien? Nach Cristiano Ronaldo soll nun auch der Weltmeister in die saudische Liga gelotst werden. Wie die "Mundo Deportivo" berichtet, lockt der Klub Al Hilal mit einem gigantischen Angebot in Höhe von 300 Millionen Euro - im Jahr. Der Erzrivale von Ronaldos neuem Verein Al Nassr will so auf Augenhöhe mit dem Konkurrenten bleiben.

Lionel Messi

Fotocredit: Getty Images

Mit einer möglichen Verpflichtung der beiden berühmtesten Fußballstars der Welt will Saudi-Arabien seine Agenda vorantreiben, die über die Popularität des Fußballs hinausgeht. Wie die spanische Sportzeitung "Mundo Deportivo" berichtet, möchte sich der Staat durch die Strahlkraft von Messi und Ronaldo weiter gegenüber der Welt öffnen und so den Tourismus fördern.
Daher prescht der Klub Al Hilal nun vor und bereite laut lokalen Medienberichten ein immenses Angebot für den frisch gebackenen Weltmeister vor: Satte 300 Millionen Dollar soll Messi pro Jahr in Saudi-Arabien verdienen können.
Und das nicht irgendwo: Ausgerechnet der größte Rivale von Ronaldo-Klub Al Nassr buhlt um den 35-Jährigen. Das Ziel: Das "Riad-Derby" soll zu einer weltweit beachteten Rivalität aufsteigen. Wie im Fall von CR7 soll ein Großteil des enormen Finanzvolumens aus staatlichen Quellen kommen.

Messi und Saudi-Arabien: Beziehung kein Geheimnis

Ganz chancenlos ist der saudische Klub wohl nicht. Denn Messi ist bereits fürstlich bezahlter Botschafter für den Tourismus des Landes.
"Lionel Messi möchte, dass du deinen inneren Nervenkitzel entfachst und das Unvorstellbare entdeckst. Egal, ob Sie reisen, um Neues oder Altes zu entdecken", heißt es auf der Website von "Visit Saudi". Der Sponsor war im Übrigen der einzige, der bei Ronaldos Präsentation ins Bild gesetzt wurde.
Im Mai 2022 reiste der Messi zudem nach Dschidda, eine Hafenstadt am Roten Meer.
"Dies ist nicht sein erster Besuch im Königreich und es wird auch nicht sein letzter sein", kommentierte Ahmed al-Khateeb, Saudi-Arabiens Minister für Tourismus, als er Messi am internationalen Flughafen King Abdulaziz begrüßte.

Messi bis zum Sommer an PSG gebunden

Messi besitzt bei PSG noch einen Vertrag bis zum Sommer - und in Paris bemüht man sich um eine Verlängerung. nach Saudi-Arabien würden die katarischen Klubbesitzer ihr Aushängeschild ungern ziehen lassen und die sportliche Herausforderung ist in Europa ungleich größer. Die aktuellen Spekulationen gehen aber so weit, dass angeblich über einen Winter-Wechsel nachgedacht wird, damit Messi schon bei der Klub-WM im Februar für Al Hilal auflaufen könnte.
Fakt ist zumindest, dass PSG mit seinen Stars in der nächsten Woche in Riad ein Freundschaftsspiel bestreiten wird - als nächstes fußballerisches Highlight in Saudi-Arabien nach dem laufenden Finalturnier um den spanischen Supercup mit Real Madrid und dem FC Barcelona.
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