PSG-Boss Al-Khelaifi attackiert FC Barcelona und kritisiert hohe Verschuldung: "Katastrophe für den Fußball"

PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi hat den FC Barcelona während der internationalen Fußball-Konferenz "Football Talks" scharf kritisiert - auch wenn die Katalanen zumindest namentlich nicht erwähnt wurden. Laut der portugiesischen Zeitung "Record" meinte der 48-Jährige: "Einige Vereine haben Schulden in Höhe von 1,8 Milliarden Euro. Das ist nicht gesund, es ist eine Katastrophe für den Fußball."

PSG-Boss Nasser Al-Khelaifi hält sich mit Kritik nicht zurück

Fotocredit: Getty Images

Damit konnte eigentlich nur der katalanische Spitzenverein gemeint sein. Aktuell belaufen sich die Schulden nach Angaben des FC Barcelona noch auf rund 1,3 Milliarden Euro.
Durch Verkäufe von Klubanteilen und TV-Rechten konnten zumindest die Sommer-Transfers um Robert Lewandowski finanziert werden.
Doch nicht nur der Klub selbst, auch der ehemalige Barça-Boss Josep Bartomeu wurde von PSG-Präsident Al-Khelaifi attackiert - wieder ohne den Namen zu nennen.
"Einige sind jahrelang als Präsident im Amt geblieben, dann gegangen und haben Schulden für ihre Nachfolger hinterlassen. Sie haben ein Desaster für die anderen Präsidenten hinterlassen. Das ist die Gefahr für den Fußball und man muss sich darüber Sorgen machen und darauf achten, denn es ist die Gefahr, die den Fußball zerstören kann", so der Katarer.

PSG-Boss Al-Khelaifi mit Eigenlob

Bartomeu war von 2014 bis Oktober 2020 Präsident bei den Katalanen. Nach einer Wahl ersetzte Joan Laporta im März 2021 den heute 59-Jährigen im Amt. Laporta hatte bereits von 2003 bis 2010 die Geschicke des FC Barcelona geleitet. Al-Khelaifi lobte hingegen die eigene Lage bei PSG: "Gott sei Dank machen wir es so, dass wir null Schulden haben. Einige Vereine haben große Schulden und das ist das Risiko, das ist die Gefahr für den Fußball."
Allerdings läuft auch bei den Franzosen nicht alles reibungslos. Zuletzt wurde PSG wegen Verstößen gegen das Financial Fairplay für schuldig befunden und muss eine Strafe zahlen.
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Quelle: Perform

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