Paris Saint-Germain: Neymar teilt Präsident Al Khelaifi Wechselwunsch mit - Rückkehr zum FC Barcelona?

Superstar Neymar könnte Paris Saint-Germain auf eigenen Wunsch noch in diesem Sommer verlassen. Laut "L'Equipe" hat der Brasilianer dem PSG-Präsidenten Nasser Al Khelaifi seine Wechselabsichten mitgeteilt. Dem Bericht zufolge drängt der Offensivspieler auf einen Abgang in dieser Transferperiode. Neymar wäre nach Kylian Mbappé der zweite Top-Spieler, der den Verein verlassen möchte.

Neymar (PSG)

Fotocredit: Getty Images

Angeblich soll der 32-Jährige laut "l'Equipe" und "RMC Sport" eine Rückkehr zum FC Barcelona anstreben, für den er bereits von 2013 bis 2017 auflief. "L'Equipe" zitiert ebenfalls eine anonyme Quelle, laut welcher sein Ex-Klub großes Interesse an einer Rückholaktion habe. Ein derartiger Transfer scheint angesichts der angespannten finanziellen Lage der Katalanen dennoch fragwürdig.
Kontakt zwischen den beiden Top-Klubs besteht bereits, da ein Wechsel von Barça-Flügelflitzer Ousmane Dembélé nach Paris bevorsteht. Dies bestätigte Trainer Xavi bereits und zeigte sich enttäuscht vom Abgang des Franzosen. Neymars Wechselwunsch könnte nun für frischen Wind in den Verhandlungen zwischen den Vereinen sorgen.
Noch vor zwei Wochen betonte Neymar öffentlich, dass er in der kommenden Saison beim französischen Nobel-Klub wolle.
Beim FC Barcelona schrieb der beidfüßige Nationalspieler von Brasilien (77 Tore in 124 Spielen) das bislang erfolgreichste Kapitel seiner Karriere. Dort gewann er neben der Meisterschaft und der Copa del Rey 2015 die Champions-League-Trophäe.

Neymar-Vater dementiert Gerüchte

Ein Grund für seine Planänderungen soll eine Versammlung von Pariser Fans Anfang Mai vor seinem Privathaus gewesen sein, bei dem die PSG-Anhänger seinen Abgang forderten. Neymar schloss sich dem Hauptstadt-Klub 2017 für die Rekordablösesumme von 222 Millionen Euro an.
Neymar Senior, Vater des Superstars, meldete sich nun zu Wort und dementierte den Bericht der französischen Tageszeitung, indem er ihn als "Fake News" abstempelte. "Ich kann keine Nachricht bestätigen, die es nicht gibt", sagte er gegenüber "Premier League Brasil" und fügte an: "Wir versuchen herauszufinden, warum sie in die Welt gesetzt wurde."
Zwar lieferte er rückblickend in punkto Zahlen (118 Tore und 77 Assists in 173 Pflichtspielen) leistungsmäßig ab, doch plagte sich der Edeltechniker oftmals mit Verletzungsproblemen und fehlte dem Pariser Starensemble. Außerdem verpasste es der Brasilianer bislang, mit seiner Mannschaft die Champions-League-Trophäe nach Paris zu holen.
Eurosport-Einschätzung: Es ist nicht das erste Mal, dass Neymar mit einer Rückkehr zum FC Barcelona in Verbindung gebracht wird. Bereits in den vergangen Jahren wurde wiederholt darüber berichtet, dass der Brasilianer zu seinem früheren Klub zurückkehren möchte. Die finanziell klammen Katalanen haben sich entgegen ihrer Marschroute im vergangenen Jahr in der bisherigen Transferphase mit großen Wechseln zurückgehalten und könnten mit einem solchen Transfer noch einmal ein Ausrufezeichen setzen. Denn finanziell scheint der FC Barcelona trotz hoher Verschuldungen doch immer wieder Wege zu finden, kostspielige Transfers (siehe Robert Lewandowski) umzusetzen.
Bezweifeln dürfte man allerdings, dass PSG seinen Top-Star mit Blick auf die Degradierung von Kylian Mbappé in die Trainigsgruppe zwei ziehen lässt. Sollte Mbappé noch in diesem Sommer wechseln oder die Saison auf der Tribüne schmoren, will Paris wohl kaum seinen einzig verbliebenen Superstar abgeben. Neymar würde nach dem Abgang von Messi und dem eventuellen Abgang von Mbappés zudem somit wieder zum einzigen weltweit prominenten Gesicht der Mannschaft aufsteigen.
Transfer-Wahrscheinlichkeit: 20%
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Quelle: SID

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