MLS: Didier Drogba könnte seine Karriere nach den Playoffs beenden - oder nach Europa zurückkehren

Was macht eigentlich Didier Drogba? Beim Playoff-Auftakt von Montreal Impact in der MLS fehlte der Superstar - und seine Zukunft ist unklar. Von der Tribüne aus verfolgte Drogba das 4:2 seiner Teamkollegen über DC United. Doch nicht nur chronische Rückenschmerzen stoppten den 38-Jährigen: Drogba hatte sich zuvor mit Trainer Mauro Biello überworfen.

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Der Coach hatte es gewagt, Drogba im letzten Spiel der "regular season" nicht in die Startelf zu berufen, worüber der Superstar "not amused" war: Er weigerte sich, auf der Ersatzbank Platz zu nehmen.
Inzwischen gab es ein klärendes Gespräch zwischen der Vereinsspitze und Drogba, in dem sich der ivorische Ausnahmespieler einsichtig zeigte und für seine überzogene Reaktion entschuldigte.
Das alles ändert aber nichts daran, dass der Vertrag Drogbas in Montreal ausläuft und die Playoffs die letzten Spiele seiner großen Karriere darstellen könnten. Zwar wird in Kanada bereits über eine Rückkehr des einstigen Chelsea-Stürmers nach Europa spekuliert, doch echte Bewerber für ein letztes Hurra des Kult-Kickers stehen noch aus.
Auch deshalb dürfte sich Drogba dazu durchgerungen haben, seine Laufbahn nicht als Tribünengast, sondern Torjäger beenden zu wollen. "Ich habe mit ihm gesprochen und wir haben uns darauf geeinigt, dass er im nächsten Spiel dabei sein könnte - auch wenn er nicht viel trainiert hat", erklärte Impact-Coach Biello.
Dann geht es am Sonntag im Playoff-Viertelfinale der MLS gegen die New York Red Bulls um den besten Schützen der Liga, Bradley Wright-Phillips. Montreal ist dabei der Außenseiter - möglich also, dass diese Duelle in Nordamerika die beiden letzten Spiele eines der größten Fußballer Afrikas werden.
Video-Highlights Montreal - DC United:
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