David Beckham wird Klubbesitzer: Major League Soccer vergibt Lizenz nach Miami

Englands Ikone David Beckham wird Klubbesitzer in der Major League Soccer (MLS). An den 43-Jährigen wurde am Montag in Miami eine entsprechende Lizenz vergeben. Eine Angabe, ab wann das Team aus Miami am Ligabetrieb teilnimmt, gab es zunächst nicht. "Unsere Mission, einen MLS-Klub nach Miami zu bringen, ist jetzt abgeschlossen. Wir sind sehr zufrieden, dankbar und aufgeregt", sagte Beckham.

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"Wir freuen uns sehr, Miami in der MLS begrüßen zu dürfen", teilte MLS-Commissioner Don Garber vor hunderten Fans auf einer Pressekonferenz mit.
Der Teamname und das Vereinslogo sollen in Kürze veröffentlicht werden. Das von Beckham geleitete Konsortium hat sich bereits Land gesichert, auf dem ein hochmodernes Stadion mit 25.000 Plätzen im Herzen der Stadt Miami entstehen soll.

MLS: Teilnehmerzahl mehr als verdoppelt

Es wird erwartet, dass das Team der geschlossenen Liga im Jahr 2020 beitreten und diese damit um einen Teilnehmer auf dann 25 Teams erweitern wird. Seit dem Jahr 2006 wurde die Teilnehmerzahl damit mehr als verdoppelt. Der Beitritt von drei weiteren Mannschaften ist in Planung. Zu diesem Zweck hat man 14 neue Stadien aus dem Boden gestampft.
Bereits vor elf Jahren erhielt Beckham nach seinem Wechsel in die MLS zu Los Angeles Galaxy die Möglichkeit, sein eigenes Franchise-Unternehmen für umgerechnet rund 25 Millionen US-Dollar zu erwerben. Normale Franchise-Lizenzen kosten rund 100 Millionen US-Dollar.
Der ehemalige englische Nationalspieler hatte seine Karriere im Jahr 2013 bei Paris Saint-Germain beendet.
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