Lionel Messi scharf in der Kritik: Joe Biden ehrt ihn - Argentinier bleibt Zeremonie im Weißen Haus jedoch fern

Lionel Messi musste in den vergangenen Tagen scharfe Kritik einstecken, nachdem er einer Ehrung im Weißen Haus ferngeblieben war. US-Fußballlegende Alexi Lalas schrieb auf "X": "Es war lächerlich und seltsam, den Preis an Messi zu vergeben. Aber wenn du die Ehrung annimmst, dann finde einen Weg, in D.C. zu sein." Der 37-Jährige erhielt am 4. Januar die Freiheitsmedaille von US-Präsident Joe Biden.

Wird von Biden ausgezeichnet: Lionel Messi

Fotocredit: SID

Bei der anschließenden Würdigung in Washington D.C. war Messi nicht vor Ort. Dabei gilt es eigentlich als Tradition, die Medaille vom Präsidenten der Vereinigten Staaten persönlich ausgehändigt zu bekommen.
Messi erklärte zuvor, dass es für ihn eine "große Ehre" sei, diese Anerkennung zu erhalten. Er fügte hinzu: "Leider habe ich eine Verpflichtung und kann an der Zeremonie im Weißen Haus am 4. Januar nicht teilnehmen."
Die "Presidential Medal of Freedom" zählt in den USA zu den höchsten zivilen Auszeichnungen des Landes.
Über Messi schrieb das Weiße Haus, er sei der "am meisten ausgezeichnete Spieler in der Geschichte des Profifußballs."

Messi für sein globales Engagement geehrt

In der Mitteilung führte das Weiße Haus weiter aus: "Über die Leo Messi Foundation unterstützt er Gesundheits- und Bildungsprogramme für Kinder auf der ganzen Welt und ist Unicef Goodwill Ambassador."
Neben Messi wurden 18 weitere Persönlichkeiten aus Politik, Sport, Unterhaltung, Bürgerrechten und Wissenschaft mit der "Presidential Medal of Freedom" ausgezeichnet.
Allgemein gehe es bei der Auszeichnung um jene, die "herausragende Beiträge zum Wohlstand, zur Sicherheit und zu den Werten der Vereinigten Staaten, zum Weltfrieden oder zu anderen wichtigen gesellschaftlichen, öffentlichen oder privaten Anliegen" geleistet haben, so die Erklärung.
Aktuell befindet sich Lionel Messi in der Winterpause, da die Saison bereits vorbei ist. Mit Inter Miami geht es für den Zauberfuß am 22. Februar in der MLS mit der Partie gegen New York FC wieder los.
Außerdem wird das Team des Weltmeisters von 2022 im Sommer bei der Klub-WM dabei sein. Messis Vertrag läuft im Dezember dieses Jahres aus.
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Quelle: Perform


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