Eurosport
Thomas Müller nimmt Trubel in Vancouver gelassen: "Nicht gekommen, um Superstar zu werden" - Traumstart in MLS
Von
Publiziert 20/10/2025 um 08:55 GMT+2 Uhr
Thomas Müller steht den illustren Bayern-Legenden, die im Karrierespätherbst nach Nordamerika auszogen in nichts nach. Für den "Raumdeuter" könnte es in Kanada kaum besser laufen - wie einst für Franz Beckenbauer bei Cosmos und Lothar Matthäus bei den Metro Stars in New York oder Bastian Schweinsteiger in Chicago. Dabei soll auch Müllers mitunter holpriges Englisch kein Hindernis sein.
Müller in Titel-Euphorie: "Möchte mich kurz fassen und feiern"
Quelle: Perform
"Ich bin nicht hierhergekommen, um Superstar von Vancouver zu werden", erklärte der Weltmeister von 2014 beim "BR".
Der Traumstart mit sechs Siegen, sieben Toren und vier Assists hat einen regelrechten Müller-Hype ausgelöst. Gelassen nimmt er den Trubel um seine Person zur Kenntnis.
Gegen die Superstar-Rolle wehre er sich dennoch nicht: "Ich fühle mich da in der Verantwortung, dem Klub etwas zurückzugeben. Wir wollen, dass das Stadion voll ist und die Aufmerksamkeit für den Sport in der Stadt auf uns lenken."
Dabei soll auch Müllers mitunter holpriges Englisch kein Hindernis sein. "Ich kann mich noch nicht ganz so gut ausdrücken, wie ich es in Deutschland gewohnt war." Verstummen wird Müller naturgemäß trotzdem nicht. "Keine Sorge, Radio Müller sendet auch hier."
Müller fremdelt mit Play-off-Modus
Vor den anstehenden Play-offs mit seinen Vancouver Whitecaps gegen Dallas FC verriet der 36-Jährige zudem, dass er noch mit dem Modus fremdelt.
"Ich dachte, Play-offs sind wie beim Basketball oder Eishockey", sagte Müller. "Wenn ich es mir aussuchen könnte, hätte ich lieber ein Hin- und ein Rückspiel."
In der MLS wird nur die erste Runde als Best-of-three-Serie ausgespielt, danach gilt in jeder Runde das K.o.-Prinzip wie im DFB-Pokal.
Das könnte Dich auch interessieren: Messi mit 38 Jahren Torschützenkönig, Müller trifft und verliert
(SID)
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung