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Olympia 2024 - Thierry Henry bedauert Tumulte nach Frankreich gegen Argentinien: "Wollen Emotionen - aber nicht diese!"
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Publiziert 03/08/2024 um 10:50 GMT+2 Uhr
Frankreich hat nach einem 1:0-Erfolg im Viertelfinale gegen Argentinien eine Medaille bei Olympia 2024 in Paris weiterhin fest im Visier. Getrübt wurde die Freude in Bordeaux allerdings durch die unschönen Szenen nach Abpfiff. Spieler und Betreuer gingen sich auf dem Platz tätlich an, es kam zu Rangeleien und einer Roten Karte für Enzo Millot. Frankreichs Coach Thierry Henry fand deutliche Worte.
Rudelbildung! Argentinien und Frankreich geraten aneinander
Quelle: Perform
Der Abend in Bordeaux ging schon giftig los. Ein Pfeifkonzert begleitete die argentinische Hymne, was als Reaktion auf den Eklat um die Copa América zu verstehen war.
Mitte Juli hatte Argentinien das Turnier gewonnen und bei der Siegesfeier rassistische und beleidigende Gesänge gegen Frankreichs Nationalspieler angestimmt. Der Vorfall sorgte im Weltfußball für große Entrüstung, die FIFA leitete eine Untersuchung ein.
Entsprechend hitzig wurde nun auch das Olympia-Duell der beiden Nationen. Nach Schlusspfiff kam es dann zu einer Rudelbildung, es entwickelte sich ein großes Gedränge. Auch im Tunnel sollen sich die Spannungen fortgesetzt haben.
"Dieses Ende hat mich verärgert. Wir wollen Emotionen - aber nicht diese!", stellte Frankreichs Trainer Thierry Henry, früher selbst ein Weltklassespieler, klar: "Das ist einfach nicht der Fußball."
Henry sauer wegen Roter Karte für Millot
Sportlich war er mit der Vorstellung seiner Mannschaft indes zufrieden. Es sei wichtig gewesen, "ein anderes Gesicht zu zeigen, und das haben wir getan".
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Highlights: Mateta trifft gegen Argentinien - Frankreich im Halbfinale
Quelle: Eurosport
Was Henry hingegen massiv störte, war der Platzverweis für Enzo Millot. Der Mittelfeldspieler, der beim VfB Stuttgart unter Vertrag steht, pöbelte nach Abpfiff in Richtung der argentinischen Bank und sah daraufhin die Rote Karte.
Das sei letztlich "der einzige Wermutstropfen" gewesen und komplett "unnötig", konstatierte Henry. Im Halbfinale am Montag gegen Ägypten wird Millot gesperrt fehlen.
"Ich habe den Sieg vor ihrer Bank gefeiert, ein bisschen geschimpft. Aber der Schiedsrichter war streng, weil er mir Rot gegeben hat", erklärte der 22-Jährige. Das Ganze sei in der "Euphorie" passiert. Die kostet Millot nun aber die Teilnahme am Halbfinale ...
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