Gerüchte-Irrsinn um Mourinho: Zwei Nachfolger gefunden!

Für den englischen Boulevard ist Mourinhos Erbe beim FC Chelsea bereits aufgeteilt: Zunächst soll Ex-Liverpool-Coach Brendan Rodgers übernehmen, der soll im Sommer wiederum Platz für die Wunschlösung Diego Simeone von Atlético Madrid machen. Offizielle Statements gibt es dazu natürlich nicht; und José Mourinho ist auch am Tag nach der siebten Saisonniederlage weiter im Amt.

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0:1 gegen Stoke City - Chelseas dritte Pleite in Folge war zugleich die siebte in zwölf Premier-League-Spielen. Und da die Zeit von Trainer José Mourinho für Englands Boulevardzeitungen schon länger abgelaufen ist, haben sie nun schon seine Nachfolge beim FC Chelsea geregelt.
Die Messer sind jedenfalls gewetzt - Mourinho sei nach der erneuten Pleite endgültig "dem Untergang geweiht", schreibt die "Daily Mail". Laut "Sunday Express" steht der Portugiese jetzt wirklich "ganz nahe am Abgrund".
Und der "Sunday Mirror" behauptet: Die Rettung naht! "Diego Simeone plant, als Trainer von Atlético Madrid im Sommer aufzuhören", schreibt das Blatt. Der Argentinier soll deshalb ganz weit oben auf der Wunschliste der Chelsea-Führung stehen.

Rodgers als "Bankwärmer"

Doch anstatt im Juni 2016 Mourinho zu beerben, soll der kürzlich erst beim FC Liverpool entlassene Brendan Rodgers ihm das Team übergeben. Der "Mirror": "Rodgers gilt als Interimslösung, falls Mourinho gefeuert wird."
Für eurosport.co.uk-Redakteur Toby Keen sitzt Mourinho jedoch noch fest im Sattel - offizielle Statements, die das Gegenteil behaupten, gibt es ohnehin nicht. Keens Vorschlag: "Die Saison ist ohnehin schon zum Vergessen. Die "Blues" könnten gleich bis zum Sommer an Mourinho, den die Fans lieben, festhalten, und auf Simeone warten."
Dass der bei Atlético noch bis 2020 unter Vertrag steht und erstmal freigekauft werden müsste, steht auf einem ganz anderen Blatt.
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