Manchester City jagt Neymar

Nach dem FC Barcelona und Real Madrid steigt mit Manchester City ein weiteres Schwergewicht im Weltfußball in den Poker um Youngster Neymar ein. Die neureichen Engländer verfügen hierbei allerdings nicht nur über die nötigen finanziellen Möglichkeiten, um den Brasilianer aus der Heimat zu locken, sondern haben mit dem neuen Sportdirektor Txiki Begiristain einen Joker in der Hinterhand.

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Geld spielt beim englischen Meister, Scheich Mansour sei dank, keine Rolle. So verwundert es wenig, dass "The People" jetzt von einem Angebot des englischen Meisters für Neymar berichtet. In einem Gespräch zwischen Trainer Roberto Mancini und Sportdirektor Txiki Begiristain soll die Verpflichtung des 20-Jährigen oberste Priorität bekommen haben. Mancini will den Brasilianer schon in der nächsten Transferperiode im kommenden Winter im Team sehen. Ein Angebot über 50 Millionen britische Pfund (etwa 62,5 Millionen Euro) soll den FC Santos dazu bewegen, sein Sturm-Juwel nach England ziehen zu lassen.
Neben der stattlichen Ablöse spricht noch ein weiterer Punkt für einen Wechsel auf die Insel: Begiristain kennt Neymar seit Jahren. Als Sportdirektor des FC Barcelona (2008-2010) verhandelte der Spanier mehrfach mit Neymar. Die Gespräche zogen sich über Monate - der Youngster entschied sich zunächst für einen Verbleib in Südamerika, doch der Kontakt blieb bestehen.
Vorkaufsrecht bei Barca?
Barca gilt - trotz aller Konkurrenz - weiterhin als Favorit für einen Transfer Neymars. Angeblich ließen sich die Katalanen ein Vorkaufsrecht für das Wunderkind stolze sieben Millionen Euro kosten. In Brasilien will man von solch einem Deal aber nichts wissen und besteht darauf, dass im Poker um das Riesentalent noch keine Entscheidung gefallen sei.
Dies wird Mancini mit Wohlwollen aufnehmen und führt vielsagend an: "Neymar ist ein Spieler von Santos und ich weiß nicht, was mit ihm in der Zukunft passieren wird. Aber ich bin froh, mit einem neuen Sportdirektor zu arbeiten, der uns die Möglichkeit gibt, in Bezug auf einige Spieler schnell zu handeln."
Guardiola bringt sich in Stellung
Ob Mancini im Falle eines Neymar-Wechsels im Winter überhaupt noch auf der Bank von ManCity sitzt, scheint aktuell fraglicher denn je. Die Klubführung ist mit dem Abschneiden der Mannschaft in der Champions League unzufrieden. Darüber hinaus soll sich der Italiener den Zorn der Bosse zugezogen haben, als er im letzten Jahr mit Monaco über die Möglichkeit eines Wechsels nach Frankreich sprach.
Passend hierzu bringt sich Pep Guardiola in Stellung. Der ehemalige Barca-Coach ließ über Mittelsmänner erneut verkünden, zur nächsten Saison wieder bereit zu sein ein Team zu übernehmen. Wie Neymar verbindet auch den Star-Trainer eine gemeinsame Vergangenheit mit Begiristain und was läge näher, die alten Seilschaften zu nutzen - sodass das Trio Begiristain, Guardiola und Neymar letztlich doch zueinander findet.
VIDEO - Hattrick von Neymar
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