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Manchester Citys Neuzugang Kevin De Bruyne begeistert in England
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Publiziert 25/09/2015 um 00:44 GMT+2 Uhr
Ganze 264 Minuten hat Kevin De Bruyne bisher für Manchester City gespielt – offenbar genug Zeit, die englischen Medien zu entzücken. Der Belgier soll City zur englischen Meisterschaft und zum Gewinn der Champions League führen. Bei seinem ehemaligen Arbeitgeber VfL Wolfsburg wird der Chef-Stratege dagegen schmerzlich vermisst – siehe die 1:5-Abreibung des Pokalsiegers bei den Bayern.
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Es kann nur noch besser werden. Sagte Manchester Citys neuer Hoffnungsträger Kevin De Bruye – und das, obwohl er von den englischen Medien nach nur 264 Spielminuten bei vier Einsätzen wie das personifzierte Rundum-Sorglospaket der "Citizens“ gehypt wird.
Für 75 Millionen Euro zugegeben keine preiswerte Lösung, aber eine taugliche.
"Ich spüre keinen Druck“, erklärte der hochbegabte Stratege. "Dies ist erst der Anfang.“ Für den "Independent“ hat der belgische Nationalspieler sogar bereits begonnen, die hohe Ablöse zurückzuzahlen.
Happy Anfang und dann?
Zwei Tore, millimetergenaue Pässe in die Schnittstellen der Gegner, eine bemerkenswerte Präsenz in der City-Offensive und der grenzenlose Siegeswillen des 24-Jährigen haben beeindruckt.
Und De Bruyne behauptet: Das war noch gar nichts. Am Samstag im Kracher bei Tottenham Hotspur (ab 13:45 Uhr im Liveticker bei eurosport.de) will er die nächste Kostprobe seiner Fähigkeiten geben.
Es klingt wie eine Drohung für die Konkurrenz.
Vor allem mit dem 69 Millionen Euro teuren Neuzugang Raheem Sterling versteht er sich jetzt schon prächtig. Die beiden Youngster sind das 144 Millionen Euro-Versprechen des Tabellenführers. "Die Gegner müssen sich fürchten“, kommentierte der "Guardian“.
In Abwesenheit des weiter verletzten David Silva gibt De Bruyne den Chef-Antreiber in der Schaltzentrale und würde diese Rolle auch nach der Rückkehr des Spaniers am liebsten behalten. "Es ist egal, wo Kevin spielt. Er wird uns überall helfen“, erklärte City-Coach Manuel Pellegrini, der sich längst als Fan des Instinktfußballers mit dem ungewöhnlichen Raumgefühl geoutet hat.
War da was?
Die positive Besessenheit seines Wunschspielers gefällt ihm, De Bruynes schwierige Vergangenheit in England interessiert ihn offenbar wenig. Für den Edeltechniker ist es bereits der dritte Anlauf, den Durchbruch in der Premier League zu schaffen. Im August 2012 wurde er vom FC Chelsea an Werder Bremen ausgeliehen, im Januar 2014 wechselte er von den "Blues" zum VfL Wolfsburg.
Chelsea und De Bruyne war ein großes Missverständnis, ein erneutes Scheitern des sensiblen Strategen im ebenfalls eher unpersönlichen Umfeld bei Manchester City schließt Pellegrini aus. "Er wird noch um einiges besser werden“, orakelte Pellegrini.
Auch die Lokalzeitung "Manchester Evening News“ schwärmte, De Bruyne harmoniere so gut mit Yaya Touré und Torjäger Sergio Agüero, als würde er schon Jahre bei ManCity spielen.
Und nicht erst 19 Minuten bei der 1:2-Champions League-Pleite gegen Juventus Turin, 65 Minuten beim 1:0 gegen Crystal Palace und jeweils 90 Minuten gegen West Ham United (1:2) und im Liga-Pokal gegen Sunderland (4:1).
Diesmal fühlt sich De Bruyne reif für die Insel.
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