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Nullnummer zwischen Arsenal und dem FC Liverpool in der Premier League: Drei Dinge, die auffielen
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Publiziert 25/08/2015 um 09:45 GMT+2 Uhr
Der FC Arsenal und der FC Liverpool lieferten sich ein packendes Premier-League-Spiel, doch die Tore waren wie vernagelt. Mesut Özil und Emre Can konnten der Partie ihren Stempel nicht aufdrücken, wenngleich beide ansprechende Leistungen zeigten. eurosport.de erklärt, welche 3 Dinge beim Prestigeduell besonders auffielen.
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1.) Mertesacker schmerzlich vermisst
Normalerweise besteht das Innenverteidiger-Duo beim FC Arsenal aus Per Mertesacker und Laurent Koscielny. Der Weltmeister und sein französischer Kollege mussten gegen Liverpool beide krankheits- bzw. verletzungsbedingt passen, weshalb Gabriel Paulista und Calum Chambers in der Abwehrzentrale aufliefen. "Sie haben vielleicht nicht die Erfahrung der beiden, aber durchaus die Qualität", sagte Arsenal-Trainer Arsène Wenger vor der Partie über seinen zweiten Anzug.
Über die Qualität lässt sich nach diesem Montagabend durchaus streiten, haben doch beide nicht den sichersten Eindruck gemacht. Die Innenverteidiger fielen mit Fehlpässen auf, vor allem Chambers war mit dem Pressing des FC Liverpool in der ersten Hälfte komplett überfordert. Auch die Abstimmung zwischen den beiden Verteidigern ist verbesserungswürdig. Fürs Erste steht fest: Wenger wird der Rückkehr seiner beiden Abwehrrecken entgegenfiebern.
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2.) Firmino: Eine Stunde mit Licht und Schatten
Zum ersten Mal durfte Roberto Firmino in der Premier League von Beginn an ran. Zunächst wirkte der Ex-Hoffenheimer im rechten Mittelfeld etwas deplatziert, ist der Brasilianer doch eher im Zentrum daheim. Bei seinen wenigen Aktionen in der Anfangsphase strahlte er dennoch Gefahr aus. So richtig blühte Firmino dann kurz vor der Pause auf: Eine scharfe Hereingabe für Christian Benteke, die das 1:0 hätte bedeuten müssen, und zwei Torschüsse binnen drei Minuten. Mangelnden Einsatz konnte dem 22-Jährigen niemand vorwerfen.
Im zweiten Spielabschnitt fiel Firmino nicht mehr groß auf, was aber auch an der Gesamtleistung der "Reds" lag. Arsenal nahm das Heft in die Hand, nach gut einer Stunde musste Firmino für den jungen Jordon Ibe weichen.
3.) Cech antwortet seinen Kritikern
Seit seinem Wechsel vom Lokalrivalen FC Chelsea zum FC Arsenal war die morgendliche Zeitungslektüre für Petr Cech nicht nur mit Freude verbunden. Nach der 0:2-Auftaktniederlage gegen West Ham United musste der Tscheche von der bekannt bissigen englischen Presse einiges an Spott ertragen, bei beiden Gegentreffern sah er nicht gut aus.
In seinem zweiten Heimspiel zeigte Cech, warum er von Arsène Wenger geholt wurde. Allein in der ersten Hälfte rettete der Schlussmann drei Mal spektakulär und verhinderte die Gästeführung. Vor allem die Parade gegen Christian Benteke aus kürzester Distanz war eine wahre Heldentat an diesem Abend. Was für eine starke Antwort!
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