Schweinsteiger, Özil und Co.: Die Premier League setzt auf deutsche Importe

Mit Bastian Schweinsteiger an der Spitze eines deutschen Septetts startet die englische Premier League am Samstag in die neue Saison. Den Auftakt der Premier League macht Manchester United gegen Tottenham Hotspur, der FC Arsenal mit den Weltmeistern Per Mertesacker und Mesut Özil tritt am Sonntag gegen West Ham United an. Weniger Deutsche waren zuletzt in der Saison 2011/12 in England aktiv.

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Mit DFB-Kapitän Bastian Schweinsteiger an der Spitze eines deutschen Septetts startet die englische Premier League am Samstag in die neue Saison. Den Auftakt der Premier League macht Manchester United gegen Tottenham Hotspur, der FC Arsenal mit den Weltmeistern Per Mertesacker und Mesut Özil tritt am Sonntag gegen West Ham United an. Weniger Deutsche waren zuletzt in der Saison 2011/12 in England aktiv.
Schweinsteiger, der gegen die Spurs wegen mangelnder Fitness nicht von Beginn an ran darf, tritt in die Fußstapfen zweier großer deutscher Kapitäne: Nach Jürgen Klinsmann (Tottenham Hotspur, 1994/95 und 1998) und Michael Ballack (FC Chelsea, 2006-10) ist er der dritte Spielführer der Nationalmannschaft, der auf der Insel kickt. Schweinsteiger kam für 18 Millionen Euro vom FC Bayern, insgesamt gab die reichste Liga der Welt bislang rund 740 Millionen Euro (Bundesliga: 270) für Sommertransfers aus und erwirtschaftete dabei ein Minus von über 260 Millionen Euro.
Wie der 31 Jahre alte Schweinsteiger mit ManUnited hoffen Mertesacker und Özil mit den Gunners nach zuletzt zwei FA-Cup-Siegen und dem Prestigesieg im Supercup gegen Titelverteidiger FC Chelsea (1:0) auf die Meisterschaft. U21-Nationalspieler Emre Can möchte mit dem FC Liverpool zumindest wieder in die Champions League, Philipp Wollscheid peilt mit Stoke City das internationale Geschäft an. Für Robert Huth (Leicester City) und Serge Gnabry, der von Arsenal an West Bromwich Albion ausgeliehen werden soll, geht es um den Klassenerhalt.
Eigentlich sind es sogar acht "Germans" in der Premier League: Marko Marin besitzt bei Titelverteidiger FC Chelsea noch einen Vertrag bis 2017 - doch der Ex-Nationalspieler dürfte erneut verliehen oder verkauft werden.
Die deutsche Profis in der Premier League 2015/16:
FC Arsenal: Mesut Özil, Per Mertesacker, Serge GnabryFC Chelsea: Marko MarinLeicester City: Robert HuthFC Liverpool: Emre CanManchester United: Bastian SchweinsteigerStoke City: Philipp Wollscheid
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