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Tottenham Hotspur schlägt Manchester City im Spitzenspiel
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Publiziert 14/02/2016 um 19:08 GMT+1 Uhr
Tottenham Hotspur hat das zweite Topspiel am englischen "Super Sunday" bei Manchester City mit 2:1 (1:0) gewonnen. Harry Kane per Handelfmeter (51.) und Christian Eriksen (83.) erzielten die Treffer für die "Spurs", Kelechi Iheanacho (74.) traf für die Gastgeber. Zuvor hatte Arsenal Tabellenführer Leicester City durch ein Tor in der 95. (!) Minute mit 2:1 (0:1) geschlagen.
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Die Lehren:
Etwas Positives kann das Team von Trainer Manuel Pellegrini aus der Begegnung gegen Tottenham Hotspur durchaus mitnehmen: im Vergleich zur 1:3-Demütigung gegen Leicester City haben die "Skyblues" auf alle Fälle dazugelernt. Speziell was das Engagement im Defensivverhalten anbelangte, wirkte das Team gegen die Nord-Londoner wie ausgewechselt - was vielleicht auch an der Rückkehr des seit Ende Dezember verletzten Kapitäns Vicent Kompany lag, der seine Abwehr gewohnt souverän dirigierte.
Trotzdem war besonders in der ersten Halbzeit die Spielidee der "Citizens" noch ausbaufähig - erst recht wenn man an die fußballerische Qualität der Offensive rund um Sergio Agüero denkt. Und so war es dann auch nur konsequent, dass man für ein zu passives und ideenloses Spiel am Ende bestraft wurde.
Damit droht Manchester sich in dieser Saison vorzeitig aus dem Meisterschaftsrennen zu verabschieden - heimlich still und leise.
Das fiel auf: Was für ein Elfmeter!
Mark Clattenburg bewies ein sehr gutes Auge, als er beobachtete, wie eine Flanke von Danny Rose in der 52. Minute durch Raheem Sterlings abgewinkelten Arm abgewehrt wurde - der City-Superstar sprang mit dem Rücken zum Ball in die Hereingabe. Der Referee pfiff Elfmeter und löste damit in den sozialen Netzwerken einen Proteststurm hervor: Ob man überhaupt von einem Handspiel sprechen könne, wenn der "Übeltäter" den Ball nicht einmal gesehen hat? Um die Antwort zu geben: man kann, muss aber nicht. Und allein deshalb wird die Entscheidung von Clattenburg die englische Fußballöffentlichkeit noch eine Zeit lang beschäftigen.
Der Tweet zum Spiel:
Durch den Sieg von Tottenham ist der Kampf um die Meisterschaft und die Champions-League-Plätze noch enger geworden:
Die Statistik: 1
Für den verletzten Jan Vertonghen durfte der junge Kevin Wimmer einmal wieder von Anfang an den Innenverteidiger der "Spurs" geben. Am Ende war die Vorstellung des Ex-Kölners geprägt von mehr Licht als Schatten – die erste Gelbe Karte in der Premier League gab es trotzdem inklusive.
Die Höhepunkte:
52. Elfmeter für die "Spurs"! Was war das denn? Danny Rose flankt, Raheem Stirling springt mit dem Rücken in den Ball und nutzt dabei zur Abwehr auch den Arm. Ein Raunen geht durch's Stadion. Doch: das Ganze war zwar kurios, aber absolut berechtigt!
53. TOOOR für die "Spurs"! Harry Kane macht sein 16. Saisontor und schießt die eigentlich sehr schwachen Londoner in Front. 1:0!
74. TOOOR für ManCity! Da ist der Ausgleich, Kelechi Iheanacho macht es nach Vorlage von Gael Clichy, der klasse in den Rücken der Abwehr spielt! Und der junge Nigerianer lässt sich das nicht nehmen - 1:1!
83. TOOOR für die "Spurs"! Yaya Touré will es im Spielaufbau gegen Drei versuchen und scheitert. In der Gegenbewegung treibt Érik Lamela den Ball und bedient dann Christian Eriksen in der Schnittstelle: der Däne bleibt cool und macht das 2:1!
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