FC Chelsea im Mittelmaß: Diese fünf Spieler müssen gehen - Abramowitsch plant den Umbruch

Der FC Chelsea hat erneut einen Saisonstart hingelegt, der den eigenen Ansprüchen alles andere als genügt. Nun ist der Kredit, den viele Spieler bei Geldgeber Roman Abramowitsch haben, so gut wie aufgebraucht. Der milliardenschwere Russe denkt deshalb jetzt über einen großen Umbruch nach. Fünf Top-Stars müssen den Verein laut übereinstimmenden Medienberichten verlassen.

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Die letzte Saison beendete der FC Chelsea auf dem zehnten Rang. Die schlechteste Platzierung der Ära Roman Abramowitsch, die schlechteste Platzierung der letzten 20 Jahre. José Mourinho und Guus Hiddink überlebten die Saison nicht.
Für die aktuelle Spielzeit wurde Italiens Ex-Nationaltrainer Antonio Conte als neuer starker Mann an der Seitenlinie installiert, doch bisher scheint diese Maßnahme noch nicht den gewünschten Effekt zu erzielen. Alles beim Alten an der Stamford Bridge, könnte man sagen. Nach sechs Spieltagen befinden sich zehn Punkte auf dem Konto der "Blues". Rang acht - zu wenig!

Fünf Spieler müssen gehen

Nach den neuerlichen Niederlagen gegen den FC Liverpool und den FC Arsenal, scheint bei Abramowitsch die Geduld ein Ende zu haben. Es weht jetzt ein rauerer Wind im Lager der Londoner, Leidtragender ist jedoch (noch) nicht der Trainer.
Stattdessen sollen fünf Spieler den Klub laut "Guardian" verlassen: Branislav Ivanovic, Nemanja Matic, Oscar, Gary Cahill und Cesc Fàbregas – alles verdiente Profis.
Die freien Kaderplätze sollen mit teuren Neuverpflichtungen aufgefüllt werden. Abramowitsch sei bereit, die Geldschatulle weit zu öffnen und wie schon vor der Saison, als für David Luiz (39 Millionen Euro), Marcos Alonso (35 Millionen Euro), N'Golo Kanté (23) und Michy Batshuayi (39 Millionen Euro) rund 136 Millionen Euro ausgegeben wurde, groß in die Zukunft des Teams zu investieren.
Die Wunschliste möglicher Neuzugänge ist lang. Vor der Saison versuchten die "Blues" bereits Romelu Lukaku zurück an die Stamford Bridge zu holen und auch am Spanier Álvaro Morata war man dran. Lukaku blieb jedoch beim FC Everton und Morata zog es zurück nach Hause zu Real Madrid. Bei beiden könnte es im nächsten Transferfenster einen neuen Versuch geben.

Griezmann nach der Saison, Rüdiger schon im Winter?

Das Hauptaugenmerk legen die Verantwortlichen aber auf Antoine Griezmann und Antonio Rüdiger.
Mehrere Vereine scheiterten erst im Sommer daran, Griezmann von Atlético Madrid loszueisen, Chelsea nimmt derzeit Anlauf für einen neuen Versuch nach der laufenden Saison. Und das könnte teuer werden. Der Marktwert des Franzosen liegt derzeit bei rund 80 Millionen Euro. Hinzu kommt ein langfristiger Vertrag bis 2021.
Alles Faktoren, die einen Transfer des 25-Jährigen erschweren aber nicht unmöglich machen. Während der laufenden Saison werden Verpflichtungen dieser Größenordnung jedoch nicht realisiert.
Transfers wie die eines Antonio Rüdigers aber vielleicht schon.
Auch am deutschen Nationalspieler vom AS Rom waren die "Blues" im Sommer schon dran. Dann allerdings verletzte sich der ehemalige Stuttgarter schwer am Knie, verpasste die EM und auch einen Wechsel in die Premier League. Sollte die Verletzung gut verheilen und Rüdiger schon vor der Winterpause wieder in Form kommen, könnten Conte und Co. schon im Winter erneut anklopfen.
Ersetzen soll er dann Ivanovic, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft und allem Anschein nach nicht verlängert wird.
Wieviel Geld am Ende in Neuverpflichtungen gesteckt wird, hängt am sportlichen Abschneiden in der aktuellen Saison. Dass etwas passieren wird, scheint jedoch unausweichlich. Ein grober Plan steht.
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