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FC Liverpool hält Anschluss an Manchester City und den FC Arsenal
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Publiziert 29/10/2016 um 18:04 GMT+2 Uhr
Der FC Liverpool lässt sich vom Spitzenduo der Premier League nicht abschütteln. Die Mannschaft von Jürgen Klopp gewann am 10. Spieltag mit 4:2 (3:2) bei Crystal Palace und zog damit nach Punkten wieder mit Tabellenführer Manchester City und dem FC Arsenal gleich. Für die "Reds" trafen die Ex-Bundesligaspieler Emre Can (16.), Joel Matip (44.) und Roberto Firmino (71.) sowie Dejan Lovren (21.).
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So lief das Spiel:
Von Beginn an übernahm Liverpool hier das Kommando. Hatte in der ersten Viertelstunde 79 Prozent Ballbesitz, aber noch keine richtige Chance. In der 16. Minute fiel dann das erste Tor. Nachdem Philippe Coutinho den Ball in den Lauf von Alberto Moreno chippte, legte dieser die Kugel in den Rückraum zu Emre Can. Der deutsche Nationalspieler nahm die Vorlage direkt und schob den Ball in die rechte untere Ecke. Danach begannen fünf verrückte Minuten.
Nur 120 Sekunden später profitierte James McArthur von einem Fehler von Dejan Lovren. Der Kroate wollte Liverpool-Torhüter Loris Karius mit einer Bogenlampe anspielen, McArthur sprintete dazwischen und köpfte über den herauseilenden Karius ins leere Tor. Doch auch der Ausgleich hielt nur wenige Minuten. In der 21. trat Coutinho eine Ecke von der linken Seite, in der Mitte stieg Lovren am höchsten und köpfte zur erneuten Führung ein, machte damit seinen Fehler wett.
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Als alle im Stadion das Gefühl bekamen, dass Liverpool nun die Partie unter Kontrolle hatte, schlug Palace erneut zu. Auf der rechten Seite hatte Wilfried Zaha gegen Moreno viel zu viel Zeit, flankte den Ball präzise in die Mitte auf den Kopf von McArthur, der sich gegen Lovren durchsetzte und in die rechte Ecke zum erneuten Ausgleich einnickte. 2:2! Doch damit nicht genug. In der 44. Minute stieg Joel Matip nach einer Ecke komplett frei in die Luft und köpfte zur dritten Führung des Abends. Danach ging es für beide Teams in die Kabinen.
Aus der Pause kam Crystal Palace besser zurück. Die "Eagles" spielten viel giftiger im Zweikampf und glaubten an ihre Chancen. Liverpool hingegen fehlte die Präzision. In der 58. Minute hatte Palace durch Christian Benteke einen ungenauen Abschluss. Crystal spielte weiter engagiert, schnürte Liverpool teilweise um den eigenen Strafraum ein, kreierte allerdings keine Tormöglichkeiten.
Und wie es dann so ist: Hast du die Chancen und machst sie nicht, macht sie der Gegner. Jordan Henderson guckte die Palace Hintermannschaft aus und spielte einen genialen Pass von der Mittellinie in die Schnittstelle der Viererkette. Roberto Firmino war frei durch, lupfte über Steve Mandanda, der ihm entgegengekommen war – 4:2! Die endgültige Entscheidung! Danach spielten die Reds die Partie sicher und ruhig runter.
Stimmen:
Alan Pardew (Trainer Crystal Palace): "Wir sind nicht so in die Partie gestartet, wie ich es wollte. Liverpool ist zurecht unter den ersten Drei. Mental waren wir in der ersten Hälfte einfach nicht auf dem Platz. Die 'Reds' spielten so schnell, das war unglaublich. Im zweiten Durchgang waren wir viel besser und haben nach dem 2:3 gedrückt. Das Spiel war ausgeglichen."
Jürgen Klopp (Trainer FC Liverpool): "Wir haben unglaubliche Chancen kreiert und hätten noch höher gewinnen können. In diesem Spiel hätte alles passieren können. Aber niemand kann sagen, dass wir es nicht verdient gehabt hätten zu gewinnen."
Das fiel auf: Benteke beim Duell mit Ex-Verein blass
Es war sein erstes Aufeinandertreffen mit seinem Ex-Klub. Bei Liverpool war Benteke nur eine Saison unter Vertrag, kam dort nie richtig an. Besonders unter Klopp saß der Belgier hauptsächlich auf der Bank. Nun hätte er den "Reds" beweisen können, dass er es drauf hat, allerdings versagte er, tauchte unter und hatte nur wenig Ballkontakte und Chancen.
Der Tweet des Spiels:
Die "Reds" schossen gegen Palace ihr 24. Saisontor. Diese Treffer haben zwölf verschiedene Schützen markiert. Can und Matip sind die, die bei diesem Spiel dazukamen. Ein Zeichen für die Ausgeglichenheit des Liverpool-Kaders.
Die Statistik: 4
Eigentlich hätten wir schon vor dem Aufeinandertreffen beider Teams garantieren können, dass viele Tore fallen. Seit dem Wiederaufstieg von Palace fielen vor dieser Partie im Schnitt pro Spiel vier Tore. Am Samstag gab es bereits nach 45 Minuten fünf. Langweilig wird diese Paarung wohl nie! Nach dem Spiel liegt der Schnitt übrigens bei 4,3 Toren.
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