Jürgen Klopp kritisiert die horrenden Ablösesummen auf dem Transfermarkt

Fußball ohne Jürgen Klopp? Das ist aktuell schwer vorstellbar und doch nicht ganz abwegig. Der Trainer des FC Liverpool könnte sich dann einen Abschied von der Fußballbühne vorstellen, wenn er das Gefühl hat, nur noch das Geld würde über Titel entscheiden. Der 49-Jährige kritisierte Megatransfers wie den möglichen Wechsel von Paul Pogba für über 100 Millionen Euro von Juventus zu ManUnited.

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"An dem Tag, an dem das Fußball ist, werde ich meinen Job nicht mehr machen", zitieren englische Medien den ehemaligen BVB-Coach, der seine Vision des Spiels erklärt:
Stein des Anstoßes für die Klopp-Abrechnung mit dem Transfermarkt ist der bevorstehende Wechsel von Frankreichs Vize-Europameister Paul Pogba von Juventus Turin zu Manchester United. Rund 110 Millionen Euro sollen von England ins Piemont fließen, dazu eine kolportierte Summe von rund 20 Millionen Euro an Pogbas Berater Mino Raiola.
"Andere Vereine können einfach auf den Markt gehen und sich deutlich mehr teure Spieler leisten", sagte Klopp, warnte jedoch auch vor den möglichen Konsequenzen eines solchen Megadeals:
Er würde nie, einen so großen Betrag seines Transferbudgets auf nur eine Karte setzen. "Ich will das anders machen. Das würde ich sogar, wenn ich mehr Geld zur Verfügung hätte", unterstrich der "Reds"-Trainer.
Klopp will daher weiterhin nach weniger bekannten, aber nicht minder talentierten Spielern Ausschau halten, die nicht bei jedem europäischen Topklub ganz oben auf dem Wunschzettel stehen. "Wenn wir alle im selben Pool fischen, dann ist dieser irgendwann zu klein", erklärte Klopp und fügte an:
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