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Pep Guardiola verbannt bei Manchester City Stammkeeper Joe Hart auf die Bank - kommt ter Stegen?
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Publiziert 13/08/2016 um 15:49 GMT+2 Uhr
Manchester Citys neuer Trainer Pep Guardiola beginnt seine Mission Titel in der Premier League mit einem Paukenschlag. Der Spanier verbannt den bisherigen Stammkeeper und englischen Nationaltorhüter Joe Hart zum Auftakt gegen Sunderland (Jetzt im Liveticker auf Eurosport.de) auf die Bank. Wechselt Marc-André ter Stegen nun vom FC Barcelona auf die Insel?
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Joe Hart kam schon früh in den Genuss einer der gefährlichen Lobeshymnen des Pep Guardiola. Mario Götze kennt sie, Dante kennt sie und auch Mario Mandzukic weiß darüber zu berichten.
"Ich bin über seine Qualitäten, sein Benehmen und darüber, was er dem Verein bedeutet, sehr glücklich", zog Guardiola ein Fazit über die Bemühungen des Torhüters in der Saisonvorbereitung.
Klingt gut. Muss aber bei Guardiola nichts heißen - was sein nachgeschobener Satz verdeutlichte: "Wir entscheiden hinter geschlossenen Türen. Momentan ist er ein Spieler von uns."
Hart wohl nur auf der Bank
Momentan ist wohl gleichbedeutend mit nicht mehr lange. Die Tage von Hart im Trikot der Citizens sind gezählt.
Der englische Nationaltorhüter saß beim Saisonauftakt gegen Sunderland nur auf der Bank. Stattdessen stand der 34 Jahre alte Willy Caballero zwischen den Pfosten.
Guardiola will sofort Erfolg
Grund dafür sind vor allem Harts fußballerische Fähigkeiten. In den Augen Guardiolas sind sie - zumindest aktuell - nicht vorhanden. Die nötige Zeit das zu ändern, kann und will der Spanier Hart offenbar nicht geben.
"Joe hat Qualitäten. Und mit der nötigen Zeit kann er das auch lernen", sagte Guardiola. "Aber seine Zeit ist jetzt. Es geht nicht darum, was in sechs oder sieben Monaten ist."
Was diese Aussage für Harts Zukunft, der - mit kurzen Unterbrechungen - seit 2006 bei City unter Vertrag steht, bedeutet? Es wird für ihn offensichtlich keine geben.
Kommt jetzt ter Stegen?
Da aber auch Ersatzmann Caballero nicht den höchsten Ansprüchen des Katalanen genügt, rückt Marc-André ter Stegen wieder in den Fokus.
Der deutsche Nationaltorhüter ist mit seiner Rolle beim FC Barcelona unzufrieden und hatte den Verantwortlichen mit einem Wechsel gedroht. Guardiola schätzt seine fußballerischen Fähigkeiten.
Ter Stegen, der sich am Donnerstag eine Knieverletzung zuzog und wohl einige Wochen fehlen wird, hat eine Ausstiegsklausel. Diese soll bei rund 80 Millionen Euro liegen und potenzielle Interessenten abschrecken.
Im Fall von Scheich-Klub ManCity könnte dieses Vorhaben allerdings scheitern.
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