FC Arsenal: Robert Pires analysiert die Situation von Mesut Özil

Mesut Özil tut sich schwer bei Arsenal in dieser Saison. Der Weltmeister kommt nicht in Fahrt, plagte sich zwischenzeitlich mit einer Knieentzündung herum und geriet zudem in die Kritik. Der ehemalige Arsenal-Profi Robert Pires hat sich nun zu Özil geäußert und Verständnis für die Misere des 29-Jährigen gezeigt. Die Gesamtsituation beim Londoner Traditionsklub mache es dem Superstar schwer.

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Pires sieht die Ursache für Özils schleppende Saison - nach sechs Premier-League-Einsätzen ist der Deutsche noch immer ohne Tor und Assist - nicht beim Spieler, sondern bei der Vereinsführung. Gegenüber "ESPN" stellte der Franzose, der während seiner Zeit von 2000 bis 2006 bei den "Gunners" zweimal die Meisterschaft und dreimal den FA Cup gewann, klar:
Ein herber Vorwurf, den Pires anhand der Transferpolitik konkretisiert. "Man hat nur für Alexandre Lacazette Geld in die Hand genommen. Das ist nicht ausreichend, um im Kampf um Topplätze mitzuhalten", so der 43-Jährige.
Die aktuelle Tabelle der Premier League spiegelt die Aussage von Pires wider: Arsenal hat als Sechster bereits neun Zähler Rückstand auf Tabellenführer Manchester City.

"Ich glaube noch immer an Arsenal"

Immerhin: Pires macht Özil und Kollegen trotzdem Mut. Es ist der Teammanager, der den Ex-Profi auf bessere "Gunners"-Zeiten hoffen lässt. "Ich glaube noch immer an Arsenal und vor allem an Arsène Wenger. Ich halte es für richtig, dass er einen neuen Zweijahresvertrag unterschrieben hat."
Gut möglich, dass Özil sich mittelfristig gar nicht mehr mit Arsenal beschäftigen muss - der Mittelfeldspieler gilt als heißer Kandidat für einen Wintertransfer ...
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