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DFB-Vize Eugen Gehlenborg gesteht Fehler in Affäre um Mesut Özil ein
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Publiziert 19/07/2019 um 11:34 GMT+2 Uhr
Es war der Aufreger des vergangenen Sommers. Mesut Özil trat nach der Affäre um sein Foto mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan mit einem großen Knall zurück und erhob dabei schwere Vorwürfe. DFB-Vizepräsident Eugen Gehlenborg hat nun rückblickend Fehler des Deutschen Fußball-Bundes im Umgang mit dem Weltmeister von 2014 eingeräumt.
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Ob sich der DFB 2018 deutlicher zu den Fotos von Özil mit dem türkischen Präsidenten und später auch zu den rassistischen Anfeindungen gegen Özil in Deutschland hätte positionieren müssen, wurde Gehlenborg in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur gefragt und beantwortete dieses deutlich: "Zweimal ja!"
Gehlenborg: "Keine Volltreffer"
Gehlenborg, der im DFB für Sozial- und Gesellschaftspolitik zuständig ist, erklärte entschuldigend aber zugleich:
Der DFB sei wie alle von der Entwicklung einfach überrascht wurden. "Der Fall Özil kam über den DFB ohne jede Vorwarnung. Und im Nachhinein kann man auch jeden Kritiker fragen: Was hätten Sie denn in so einer Situation gemacht? Ich jedenfalls kenne keine Organisation und keinen Menschen, der mit dieser heiklen und durchaus schwierigen Situation komplett fehlerfrei umgegangen wäre."
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