Maurizio Sarri vertraut trotz Eklat weiter auf Kepa im Chelsea-Tor

Kepa Arrizabalaga bleibt auch nach seiner verweigerten Auswechslung im Pokal-Finale gegen Manchester City Stammtorwart des FC Chelsea. Wie die "Times" berichtet, habe der 24-Jährige sofort im Anschluss an die Partie ein langes Gespräch mit Trainer Maurizio Sarri gehabt. An dessen Ende habe der Italiener die Entschuldigung seines Torwarts akzeptiert. "Es war ein großes Missverständnis", so Sarri.

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Kepa soll nun auch beim wichtigen Heimspiel der "Blues" am Mittwoch gegen Tottenham Hotspur zwischen den Pfosten stehen.
"Es war nie meine Absicht, ungehorsam gegenüber dem Coach und seinen Entscheidungen zu sein. Ich glaube, alles war ein großes Missverständnis in der Hitze der letzten Minuten eines Finales um einen Titel", hatte der Spanier via Twitter unmittelbar nach Abpfiff des Endspiels um den Carabao-Cup gegen Manchester City (3:4 n. E.) erklärt. Und weiter:

Chelsea will Kepa trotz Aussprache bestrafen

Sarri wollte Kepa auswechseln und Ersatztorwart Willy Caballero einwechseln. Doch der Schlussmann ging nach einer Behandlung nicht vom Feld, Sarri rastete aus, zerriss seine Jacke und entfernte sich erzürnt für wenige Augenblicke von der Bank. Vor dem Elfmeterschießen zeigten die TV-Bilder, wie Nationalspieler Antonio Rüdiger auf den Coach einredete, um diesen zu beruhigen.
Ungeachtet der Aussprache zwischen Kepa und Sarri denkt der Verein darüber nach, dem Torwart eine interne Geldstrafe in Höhe von zwei Wochengehältern aufzubrummen.
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