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Simon Mignolet vom FC Liverpool nach Transfer von Loris Karius sauer
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Publiziert 27/08/2018 um 12:03 GMT+2 Uhr
Torhüter Simon Mignolet vom FC Liverpool ist nach dem Wechsel von Loris Karius sauer auf die Verantwortlichen der "Reds". Die ehemalige Nummer eins sagte gegenüber der belgischen Tageszeitung "Het Laatste Nieuws": "Ich finde es bizarr, dass Karius ausgeliehen wird, während auch ich Optionen für ein Leihgeschäft hatte." Nach dem Abgang von Karius gehen die Chancen des 30-Jährigen aber gegen Null.
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Neben Neuzugang Alisson Becker und Simon Mignolet hat der FC Liverpool keinen erfahrenen Torhüter mehr in ihrem Kader. Mit den beiden 19-jährigen Caoimhin Kelleher und Kamil Grabara hat Liverpool lediglich zwei Nachwuchskeeper.
Für Mignolet bedeutet das wohl eine Saison als Nummer zwei hinter dem Brasilianer. Damit will sich der Belgier aber nicht zufrieden geben.
"Der Transfer von Karius hat für mich nichts geändert. Ich habe immer gesagt: Ich will spielen. Nummer zwei oder Nummer drei macht keinen großen Unterschied. Spielminuten sind das Wichtigste", so Mignolet, der gerne wechseln würde, nun aber nicht mehr darf.
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Mignolet mit ungewisser Zukunft in Liverpool
Der 30-Jährige erklärte weiter: "Niemand hat nach dem Weggang von Karius irgendetwas zu mir gesagt. Ich weiß also nicht, wie meine Zukunft in Liverpool aussehen soll. Wir werden sehen, was in dieser Woche passiert."
Erst in der Rückrunde verlor der Belgier seinen Stammplatz im Tor an Karius. Nach dem Transfer von Allison hatte Mignolet dann seine Wechselabsichten geäußert. Eine Leihe an den SSC Neapel war zunächst im Gespräch, wurde Mignolet aber von den "Reds" angeblich untersagt.
Napoli holte darauf hin David Ospina vom FC Arsenal, der dort mit Petr Cech und Bernd Leno als Konkurrenten in einer ähnlichen Situation wie Mignolet steckte.
Da in der Premier League zudem das Transferfenster für Neuzugänge schon geschlossen ist, dürfte Jürgen Klopp seinem Torhüter in diesem Sommer keine Freigabe erteilen.
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