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FC Liverpool und Jürgen Klopp lassen auch gegen den FC Burnley federn
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Publiziert 11/07/2020 um 17:52 GMT+2 Uhr
Der FC Liverpool musste in der Premier League erneut federn lassen. Die Mannschaft von Teammanager Jürgen Klopp kam 35. Spieltag an der heimischen Anfield Road nicht über ein 1:1 (1:0)-Remis gegen den FC Burnley hinaus. Andrew Robertson brachte den neuen englischen Meister nach einer sehenswerten Kombination in Führung (34.). Jay Rodriguez glich für den Europa-League-Anwärter aus (69.).
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So lief das Spiel:
Der FC Liverpool übernahm die Spielkontrolle von der ersten Sekunde und drängte den FC Burnley schnell an den eigenen Strafraum. Den ersten gefährlichen Abschluss hatte Roberto Firmino (13.), der nach Vorarbeit von Sadio Mané im Strafraum zum Abschluss kam, doch an einem Abwehrbein der Gäste hängen blieb.
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In der Folge entwickelte sich ein Duell zwischen Mohamed Salah und Burnleys Torhüter Nick Pope. Salah (16., 18.) scheiterte in kürzester Zeit zwei Mal am toll aufgelegten Schlussmann, der die Hausherren lange Zeit zur Verzweiflung trieb.
Denn auch im weiteren Spielverlauf war es Pope, der seiner Mannschaft die Null festhielt. Wieder scheiterte Salah (33.), nach Vorarbeit von Mané, freistehend an Pope.
Doch wenige Sekunden später war der Bann gebrochen: Linksverteidiger Andrew Robertson (34.) verwandelte eine butterweiche Flanke von Fabinho per Kopf zur hochverdienten Führung.
Burnley wurde daraufhin etwas mutiger und kam nach zwei Fehlern im Aufbauspiel von Virgil van Dijk und Andrew Robertson (39., 41.) zu seinen besten Chancen, ohne jedoch Alisson Becker mit einem Schuss auf das Tor der Hausherren zu prüfen.
Kurz vor der Halbzeit war es wieder Pope, der seine Mannschaft im Spiel hielt. Dieses Mal bereitete Salah für Mané (45.+2) vor, der Senegalese schloss aus 14 Metern ab, doch Pope kratzte die Kugel mit einer Glanzparade aus dem Winkel.
In der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild zunächst nicht: Liverpool dominierte und scheiterte gleich zu Beginn in Person von Firmino (49.) am Pfosten. Kurz darauf war es der junge Curtis Jones, der nach Vorlage von Salah das Tor nur knapp verfehlte (51.).
Das Team von Jürgen Klopp hatte die Begegnung auch in der Folge im Griff, ohne sich dabei weitere Hochkaräter zu erspielen. So kam es, wie es kommen musste: Burnley erzielte nach einem unberechtigten Freistoß am Mittelkreis durch Jay Rodriguez (69.) den mehr als schmeichelhaften Ausgleich. Innenverteidiger James Tarkowski verlängerte den langen Schlag per Kopf zum Torjäger, der per sattem Schuss Alisson Becker bezwang.
Liverpool warf in der Schlussphase alles nach vorne, Burnley lauerte auf Konter, doch eine hochkarätige Torchance konnten sich beide Teams nicht mehr erspielen. Salah hatte in der Nachspielzeit noch die beste Gelegenheit, aber der Schuss des Ägypters landete aus zwölf Metern in den Armen von Pope, der das Unentschieden tatsächlich festhielt.
Damit reißt Liverpools Heimserie, im 18. Spiel an der Anfield Road ist es in dieser Saison der erste Punktverlust für die Reds. Für den Punkterekord von 100 Zählern muss Liverpool alle drei ausstehenden Spiele gewinnen. Burnley bleibt dank des Punktgewinns mitten im Kampf um die Europa League.
Stimmen des Spiels:
Nick Pope (FC Burnley): "Wenn du nach Liverpool reist, weißt du als Torwart, dass es ein langer Tag wird. Liverpool ist verdient Meister, deshalb mussten wir von Anfang an bereit sein. Ich hatte das Glück, ein paar Schüsse halten zu können."
Jay Rodriguez (FC Burnley): "Man muss manchmal für die Mannschaft arbeiten und seine eigenen Bedürfnisse hinten anstellen, aber wir haben die Qualität, auch nach vorne zu spielen. Es ist großartig, nach Anfield zu reisen und gegen die Besten anzutreten. Darauf freut man sich. Einen Punkt zu erobern ist wirklich ein gutes Resultat für uns."
Andew Robertson (FC Liverpool): Es ist immer schön, ein Tor beizusteuern, aber ich hätte es vorgezogen, das Spiel zu gewinnen. Respekt an Burnley, aber wir müssen viel besser sein. Wir haben die erste Halbzeit dominiert und viele Chancen kreiert, sie hatten keine wirklichen Gelegenheiten. Wir wissen, dass bei einem Team wie Burnley die Zuversicht wächst, wenn es nur 1:0 steht. Wir müssen vor dem Tor effektiver sein. Wir wissen, dass wir es besser können.
Das fiel auf: Chancentod Mohamed Salah
Es war nicht das Spiel des Torjägers. Salah hatte in der ersten Hälfte reihenweise gute Chancen und scheiterte mit all seinen Abschlüssen am glänzend aufgelegten Nick Pope. In der Nachspielzeit hätte Salah alles vergessen machen können, doch der Schuss des Ägypters war trotz aussichtsreicher Position viel zu unplatziert. So gerät die Torjägerkanone (Vardy führt mit 22 Toren, Salah 19) in weite Ferne.
Tweet des Spiels:
Die Statistik: 23
Liverpool hatte am Ende des Spiels 23 Schüsse auf dem Statistikbogen. Das ist, bei einem Spiel, das Klopps Truppe nicht gewinnen konnte, die höchste Anzahl seit Dezember 2017. Damals waren es beim 1:1 gegen Everton ebenfalls 23 Abschlüsse.
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