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ManCity - Liverpool: Pep Guardiola mit Kampfsansage an den Meister
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Publiziert 01/07/2020 um 17:51 GMT+2 Uhr
Manchester City erweist Nachfolger FC Liverpool und Jürgen Klopp beim Meister-Spalier im Gipfeltreffen zähneknirschend die Ehre. Pep Guardiola verspricht: Wir schlagen zurück! Der Spanier lobt die Reds für ihre "außergewöhnliche" Saison, die sie erstmals seit 30 Jahren mit dem Premier-League-Titel krönen konnten, im selben Atemzug macht der City-Coach bereits Ansagen für die kommende Spielzeit.
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Pep Guardiola klang leicht genervt. "Natürlich" werde Manchester City beim Gipfeltreffen mit Thronerbe FC Liverpool um Meistertrainer Jürgen Klopp am Donnerstag (21:15 Uhr im Liveticker auf Eurosport.de) Spalier stehen, sagte er schmallippig. So verlangt es in der Premier League die Tradition - und Klopp wie Liverpool hätten diese Ehrerbietung auch "verdient", sagte der City-Teammanager.
Doch Guardiola wäre nicht Guardiola, wenn er die Würdigung des Rivalen nicht mit einer Kampfansage verbinden würde. "Den Titel zu verteidigen ist schwieriger, weil deine Gegner dir zeigen wollen, dass sie auch was drauf haben. Wir werden es Liverpool nächste Saison spüren lassen", kündigte er am Mittwoch an: "Wir müssen mehr tun, härter und besser arbeiten - aber wir sind nicht weit weg."
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Seine Mannschaft, vor Liverpool zweimal hintereinander englischer Champion, sei noch lange nicht am Ende. "Wir haben in den vergangenen drei Jahren acht Titel gewonnen, wir zeigen Leidenschaft - in jedem einzelnen Spiel, in jedem Wettbewerb, überall", betonte er. "Niemand in diesem Land" dürfe City den Hunger absprechen.
Klopp: Guardiola "bester Trainer der Welt"
Seine Mannschaft habe in der "schwierigsten Liga der Welt" Herausragendes geleistet, "aber du kannst nicht immer gewinnen". Klopps Liverpool sei eben "außergewöhnlich" gewesen, meinte Guardiola und ergänzte, er wolle vom Meister "lernen". Klopp dürfte das als Drohung verstanden haben.
Er selbst hält Guardiola ohnehin für den "besten Trainer der Welt" und "außergewöhnlichen Kerl", wie er am Mittwoch betonte. Zurücklehnen werde er sich mit Liverpool aber nicht. "Wenn du denkst, dass du den Gipfel erreicht hast, bist du schon auf dem absteigenden Ast." Von den All Blacks, dem legendären Rugby-Nationalteam Neuseelands, habe er gelernt: "Wann immer du das Trikot überstreifst, musst du 100 Prozent geben. Das gilt auch für uns."
Dass es Liverpool dauerhaft gelingen wird, besser als Guardiola und City zu sein, wollte er "natürlich nicht" versprechen. "Ich habe Riesenrespekt vor ihnen", sagte Klopp. Zumal Manchester in den kommenden beiden Spielzeiten in der Liga einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil haben könnte, sollte die Europacup-Sperre vom Internationalen Sportgerichtshof bestätigt werden.
ManCity noch in drei Wettbewerben vertreten
Auch in der laufenden Saison hat City im Gegensatz zu Liverpool noch echte Ziele und das Pokale-Triple vor Augen: Der League Cup wurde bereits am 1. März gewonnen, im FA-Cup treffen Ilkay Gündogan und Co. im Halbfinale auf den FC Arsenal (18. Juli) und in der Champions League stehen sie nach dem 2:1-Erfolg bei Real Madrid mit einem Bein im Finalturnier.
Klopp, schrieb das Liverpool-Echo, könnte sich derweil an Trainerlegende Bill Shankley orientieren, mit dem er zuletzt so häufig verglichen wurde. Der trat einst bei den Reds an, "um eine Bastion der Unbesiegbarkeit" zu errichten.
"Wie Napoleon", sagte Shankley einst, "der wollte die verdammte Welt erobern. Ich wollte Liverpool unantastbar machen. Sie sollten ein Team vom verdammten Mars schicken müssen, um uns zu schlagen." Vom Mars - oder aus dem nahen Manchester.
(SID)
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