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FC Arsenal | Das sind die Kandidaten für die Nachfolge Ex-Trainer von Unai Emery
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Publiziert 29/11/2019 um 15:56 GMT+1 Uhr
Der FC Arsenal hat sich von Trainer Unai Emery getrennt. Die "Gunners" waren zuletzt sieben Spiele in Folge sieglos geblieben - ein Negativlauf, wie er in zwölf Jahren unter Klub-Ikone Arsène Wenger (1235 Spiele) niemals vorgekommen war. Nun übernimmt zunächst Freddie Ljungberg, trotzdem befindet man sich auf der Suche nach einem neuen Übungsleiter. Das sind die Kandidaten.
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U23-Trainer Frederik Ljungberg übernimmt das Traineramt interimsweise. Man habe "vollstes Vertrauen in Freddie", das Team in den kommenden Wochen voranzubringen, hieß es in einem Statement.
Ungeachtet dessen sondiert die Chef-Etage der "Gunners" natürlich längst den Trainermarkt. Viele Namen werden in den Ring geworfen. Darunter so wohlklingende wie Rafa Benítez und Massimiliano Allegri. Aber auch Außenseiter wie Arsenal-Legende Patrick Vieira.
Die besten Chancen auf den Job auf der "Gunners"-Kommandobrücke haben aber diese vier Trainer:
Nuno Espírito Santo (45 Jahre alt, Wolverhampton Wanderers)
Der Portugiese schreibt derzeit im dritten Jahr seine ganz persönliche Erfolgsstory bei den "Wolves". Die Wanderers führte er zunächst aus der Championship in die Premier League und schließlich in die Europa League. Dort machte man am Donnerstag den Einzug in die K.o.-Runde perfekt.
Experten schwärmen von Nunos guter Beziehung zu seinen Spielern und der guten Organisation seiner Teams. Ob eine Star-Ansammlung wie beim FC Arsenal aber nicht noch etwas zu früh kommt, steht auf einem anderen Blatt.
Laut "Daily Mail" ist Nuno die Wunschlösung.
Mauricio Pochettino (47, vereinslos)
Die Königslösung!
Der Argentinier ist nach seiner Entlassung bei Tottenham Hotspur verfügbar. Das dürfte mittlerweile jeder Fußball-Fan auf dem Kontinent mitbekommen haben. Ein Wechsel vom einen Nord-London-Rivalen zum anderen wäre aber - unter uns gesagt - ein echter Schocker.
Der 47-Jährige gilt als äußerst loyal. Als seine Zeit bei Espanyol einst endete, versprach er, niemals Barça übernehmen zu wollen. Auch nach seinem Aus bei den "Spurs" verabschiedete er sich mehr als höflich beim ganzen Klub. "Ihr werdet immer in meinem Herzen sein", formulierte er. Es ist daher fast auszuschließen, dass er bei Arsenal unterkommt.
Außerdem gilt "Poch" als umworbendster Trainer auf dem Markt. Er wird - so lange er "arbeitslos" bleibt - mit nahezu jedem Top-Klub in Verbindung gebracht. Das steigert den Marktwert. Mit dieser Ausgangsposition heraus zu einem unsteten Klub wie Arsenal zu gehen, scheint nicht besonders naheliegend.
Mikel Arteta (37, Co-Trainer bei Manchester City)
Ein weiterer früherer "Gunner" steht mit auf der Liste. Arteta war schon vor 18 Monaten in der engeren Verlosung - Emery bekam den Zuschlag. Auch weil der 37-Jährige noch nicht viel Erfahrung in erster Reihe hat.
Das ist auch weiterhin so, arbeitet er doch seit Jahren als rechte Hand von Pep Guardiola und eben nicht als Cheftrainer. Trotzdem gilt Arteta in der Branche als absoluter Fachmann, besonders Pep selbst ist sehr von den Fähigkeiten seines Assistenten überzeugt.
Irgendwann könnte Arteta deshalb für Guardiola bei City übernehmen. Das scheint wahrscheinlicher als ein Wechsel zum FC Arsenal.
Carlo Ancelotti (60, SSC Neapel)
Der ehemalige Bayern-Trainer ist in Süditalien unter Vertrag. Trotzdem taucht er immer wieder in Spekulationen auf. Das liegt daran, dass die SSC zwar die K.o.-Runde der Champions League erreichte, in der Serie A aber den eigenen Ansprüchen hinterher hinkt.
Die Arsenal-Bosse sollen aber großes Interesse am 60-Jährigen haben. Auch weil sein offensiver Spielstil zum Anspruch des Klubs passt.
Eine Verpflichtung des Italieners scheint aber - unter Berücksichtigung aller Unwegbarkeiten - eher eine Außenseiter-Lösung zu sein.
Oder macht's doch "Zwischenlösung" Ljungberg?
Am Sonntag spielt Arsenal aber erstmal im Rahmen der Premier League bei Norwich City (ab 15:00 Uhr im Livescoring bei Eurosport.de). Dort wird Ljungberg auf der Bank sitzen. Vielleicht bleibt der - eigentlich nur als Interimslösung geplante - Schwede dann auch gleich im Chefsessel.
Bei Ole Gunnar Solskjaer in Manchester hatte dieses Model zum Erfolg geführt. Hansi Flick schickt sich beim FC Bayern gerade an, ähnliches zu vollbringen...
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