Exakt 1000 Minuten musste Timo Werner in der Premier League auf seinen nächsten Torerfolg warten, ehe der Nationalstürmer Mitte Februar gegen Newcastle United endlich wieder ins Netz traf.
Seit seinem letzten Liga-Tor gegen Sheffield United am 7. November hat sich beim FC Chelsea einiges getan. Nach einem guten Saisonstart fielen die Blues in ein Leistungsloch, was letztlich die Entlassung von Coach Frank Lampard zu Folge hatte.
Im Interview mit "Sky Sports UK" hat Werner nun verraten, dass er sich eine Mitschuld am Aus des Trainers gibt. "Wenn du als Stürmer hierher kommst und der Man für die Tore sein sollst, fühle ich mich natürlich ein bisschen schuldig, dass ich so viele Chancen vergeben habe - für den Klub, für den alten Trainer, aber auch für mich selbst, weil ich immer und so oft wie möglich treffen möchte", erklärte Werner und ergänzte: "Logisch, wenn ich vier oder fünf Tore mehr geschossen hätte, wäre der alte Trainer vielleicht noch hier, weil wir dann vielleicht zwei oder drei Spiele mehr gewonnen hätten."
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Allerdings hält der 24-Jährige auch nichts davon, sich zu sehr mit der Vergangenheit zu beschäftigen. "Man kann nicht zu viel zurückblicken, weil noch so viele Spiele vor uns liegen. Die Vergangenheit ist nunmal so und natürlich fühle ich mich ein bisschen schuldig, aber im Fußball muss man weiter machen, gerade wenn man einen neuen Trainer hat."

Werner: Leichtere Kommunikation mit Tuchel

Tatsächlich verlief der Start unter dem neuen Trainer Thomas Tuchel gut für Werner. Der Nationalstürmer erzielte seitdem zwar erst ein Tor, doch schien ihm auf den Platz wieder deutlich mehr zu gelingen - auch dank einer besseren Verständigung mit dem neuen Coach.
"Ich habe den alten Trainer sehr gut verstanden. Es lang nicht an der Sprache. Aber wenn du mit jemandem Deutsch reden kannst, gibt es Dinge, die leichter zu erklären sind. Es ist anders, wenn du mit jemandem in deiner Muttersprache reden kannst, weil ein Wort manchmal genug ist, um einen Satz ganz anders klingen zu lassen", so Werner.
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