Pep Guardiola kritisiert Spielplan und sorgt sich um City-Stars

Pep Guardiola hat den voll gepackten Spielkalender der neuen Saison scharf kritisiert. Gegenüber Reportern sagte der Trainer von Manchester City: "Niemand sorgt sich um die Spieler. Es geht nur um das Geschäft. Das ist die Realität. Es ist nicht nur ManCity, sondern auch die anderen Klubs und Länder. Niemand kümmert sich um die Spieler." Alle Verbände hätten nur ihre eigenen Anliegen im Sinn.

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Als Beispiele nannte Guardiola dabei unter anderem die englische Premier League, die europäische Fußball-Union UEFA und die englische Fußball-Liga EFL. Jeder verteidige "sein eigenes Geschäft und seine eigene Position", so der ehemalige Bayern-Coach.
"Die Spieler hatten zwei Wochen Vorbereitung und jetzt müssen sie elf Monate lang alle drei Tage spielen. Wir werden aber nichts daran ändern, wenn wir das Gegenteil behaupten", erklärte Guardiola.
Er könne jedoch in Zeiten der Corona-Pandemie auch nachvollziehen, "dass es für jeden eine außergewöhnliche Situation ist - Restaurants, Theater, Kinos und Museen. Jeder kämpft." Auch die Fußball-Vereine seien "da keine Ausnahme. Wir müssen an das glauben, was wir tun, und ein gutes Spiel machen."
In seinem eigenen Team habe es schon erste Opfer der Überbelastung gegeben, ist sich der Trainer der Skyblues sicher. "Wir haben drei Spieler, die von ihren Nationalmannschaften verletzt zurückgekommen sind. Wir können das nicht kontrollieren. Sie haben sie ohne Vorbereitung zwei Spiele in vier Tagen absolvieren lassen." Doch auch Profi-Fußballer seien "keine Maschinen", stellte Guardiola klar.
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